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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Der Griff zum Handy wird selbstverständlicher11.10.2005
16:11 Studie: 100 Millionen aktive SIM-Karten im Jahr 2010
Das Nutzungsverhalten der Handybesitzer wird sich in den kommenden Jahren
erheblich verändern. Laut einer Studie der Unternehmensberatung
Solon werden fallende Preise
und der Markteintritt von Discount-Anbietern im
Mobilfunkbereich dazu führen, dass der Griff zum
Handy immer selbstverständlicher wird.
"Ein Mobiltelefon besitzt fast jeder. In der alltäglichen Nutzung hinkt Mobilfunk dem Festnetz aber noch hinterher. Mobiles Telefonieren besitzt hierzulande noch ein Premium-Image", erläutert Philipp Geiger, Telekommunikationsexperte bei Solon. Wie der BITKOM in seiner heutigen Analyse des ITK-Markts geht auch Solon von einfacheren Tarifen, sinkendem Preisniveau und einer steigenden Anzahl von Anbietern aus. Deshalb sei in einiger Zeit mit einer stark ansteigenden Handynutzung zu rechnen. Die Umsätze aus dem klassischen Voice- und Messaging-Geschäft würden aufgrund der sinkenden Minutenpreise jedoch nur moderat anwachsen. Anbieter müssen zielgerichtetere Produkte entwickelnAuch seitens der angebotenen Produkte und des Vertriebs erwarten die Autoren der Studie Veränderungen. Durch die voranschreitende Marktsättigung werde es für die Anbieter immer schwieriger, neue Kunden zu gewinnen. Potenzial sei aber vor allem noch bei den sehr jungen und bei den älteren Menschen vorhanden. Zudem würden immer mehr Kunden mehrere SIM-Karten besitzen. Solon geht von etwa 100 Millionen aktiven SIM-Karten im Jahr 2010 aus. Die Herausforderung für die Mobilfunkanbieter besteht in der Erschließung der verbleibenden Nischen und der Erhöhung des Umsatzes pro Kunde. Die Anbieter würden dabei auf schärfer geschnittene Kundensegmente und zielgerichtetere Produkte und Vertriebswege sowie die Bündelung des Mobilfunks mit anderen Produkten setzen. Eine besondere Rolle komme dabei dem Datenverkehr zu, der deutlich zunehmen werde. Ziel der Netzbetreiber müsse es dabei sein, die Nutzung der Datendienste so einfach wie möglich zu gestalten. Die Betreiber würden auf diese Weise stärker am Wachstum des mobilen Internets partizipieren können als mit ihren proprietären und für die Nutzer nach wie vor ungewohnten Portalen. Mit durchschnittlich fast 30 Prozent pro Jahr würden die Datenumsätze laut Solon-Studie ansteigen. Der Gesamtumsatz der Mobilfunkbetreiber werde dadurch von etwa 21 Milliarden Euro im Jahr 2004 auf etwa 28 Milliarden Euro anwachsen. Anzeige:
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