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Vor- und Nachteile virtueller Speicher

21.09.2005
09:51

Wer Daten im Internet ablegt, hat von überall aus Zugriff

Inhaltsverzeichnis:

1. Praktisch: Speicherplatz im Internet
2. Auf das Preis-/Leistungsverhältnis achten

Wer unterwegs seine digitale Fotosammlung oder seine Firmendaten zur Hand haben will, muss diese nicht in der Aktentasche oder auf dem Laptop mitschleppen. Online-Dienste bieten ihren Kunden eine virtuelle Festplatte, auf die sie von jedem Internetanschluss der Welt aus zugreifen können. Solche Webspeicher bieten auch den Vorteil, Daten gemeinsam mit Freunden oder Kollegen zu nutzen. Einige Angebote sind sogar kostenlos, allerdings müssen Kunden bei sensiblen Daten auf die Sicherheit achten.

"Mit einer virtuellen Festplatte hat man seine Daten immer und überall parat", erklärt Martin Frommhold, Sprecher der Firma T-Online in Weiterstadt bei Darmstadt, die ihren Kunden ein kostenloses Speicherfach anbietet. Die meisten nutzten dies für private Fotos: Wer seine Hochzeits- oder Urlaubsfotos zeigen will, muss sie seinen Bekannten nicht einzeln per E-Mail zuschicken, sondern kann gleich zu einer virtuellen Diashow einladen. Auch könne man unterwegs Fotos abspeichern, wenn der Kameraspeicher voll ist. Zusätzlich können Nutzer ihre Bilder gegen Entgelt per MMS verschicken oder online Fotoabzüge bestellen.

"Auch für Schulen und Vereine oder Außendienstmitarbeiter einer Firma lohnt sich das", sagt Stefan Krempl, Geschäftsführer des Anbieters "my-files.de" in München. Der Besitzer des Speicherfachs könne Kollegen Zugriffsrechte auf die Daten erteilen, so dass sie Projekte gemeinsam bearbeiten können, erklärt Krempl. Nützlich ist es hierbei, wenn sich Zugriffsrechte zeitlich begrenzen lassen und der Besitzer entweder Schreib- oder lediglich Leserechte erteilen kann.

Kostenlose Angebote haben oft Haken

Je nach Angebot reicht der Speicherplatz solcher Dienste von wenigen Megabyte bis hin zu mehreren Gigabyte. Kostenlose Angebote sind dabei eher Mangelware und haben oft einen Haken: Während Spezialanbieter wie my-files.de grundsätzlich kostenpflichtig sind, bieten Provider wie 1&1 oder T-Online ihre Gratisdienste nur hauseigenen Kunden an - DSL-Kunden von 1&1 erhalten sogar zehn Gigabyte Speicherplatz umsonst.

Andere Firmen wie Yahoo oder Web.de bieten kostenlose Schnupperangebote, die sich gegen Entgelt erweitern lassen. Wer solche Angebote ernsthaft nutzen will, muss meist draufzahlen: Web.de bietet beispielsweise zwölf Megabyte Speicherplatz kostenfrei, was für eine Fotosammlung kaum reichen dürfte. Gratisangebote sind zudem häufig nicht werbefrei. Die Preise für Bezahldienste liegen dabei zwischen ein und 15 Euro pro Monat. Daneben finden sich aber auch kostenfreie Dienste, bei denen sich Kunden lediglich vorher registrieren müssen: Bei gmx zum Beispiel erhalten Nutzer auf diese Weise eine ein Gigabyte große virtuelle Festplatte.
 

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RE: Mein Tipp GMX... CCITT5 31.03.08 23:39
Backup hochladen peggy 28.09.05 01:27
webdav plugin fuer tcmd tichy 21.09.05 14:46
RE: Mein Tipp GMX... CCITT5 21.09.05 10:48
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre