EV-DO-ready

USA: Laptops mit fest eingebauter 3G-Karte ab Oktober

Auch Vodafone plant die UMTS-Kartenintegration
AAA

Wer mit seinem Laptop per UMTS mobil auf das Internet zugreifen will, muss bislang seinen mobilen Computer mit einer separaten UMTS-PCMCIA-Steckkarte aufrüsten. Der amerikanische Mobilfunk-Netzbetreiber Verizon Wireless will jetzt durch die standardisierte Integration von 3G-Mobilfunkkarten in Laptops mobilen Internetnutzern den Zugang zu seinem EV-DO-Mobilfunknetz schmackhaft machen. Verizon Wireless kooperiert dazu mit den Computerherstellern Dell, Hewlett-Packard und Lenovo. Dell wird ab ersten Quartal 2006 Laptops der Latitude-Serie mit der Einbau-Option für Verizons EV-DO anbieten. Hewlett-Packard will "EV-DO-ready"-Laptops ab Anfang 2006 am Markt haben. Mit EV-DO-Funktionlität ausgestattete Laptops der Z-Serie von Lenovo sollen schon ab Oktober verfügbar sein.

Das EV-DO-Mobilfunknetz von Verizon Wireless bietet momentan in etwa 60 Ballungsräumen der USA flächendeckende 3G-Mobilfunkversorgung. Die Datenraten im EV-DO-Netz liegen zwischen 400 kBit/s bis 700 kBit/s.

Laptop mit eingebauter Vodafone 3G-Datenkarte

Nach Informationen des britischen IT-Informationsdienstes Techworld arbeitet auch Vodafone an Plänen, über Hersteller-Kooperationen Laptops mit fest eingebauter Vodafone 3G-Karte auf den Markt zu bringen. "Wir arbeiten aggressiv mit einer Anzahl von Herstellern weltweit, um dies zu realisieren", sagte Nick Jeffrey, Marketing-Leiter bei Vodafone. Wann der Laptop mit eingebauter Vodafone 3G-Datenkarte zu haben sein wird, steht allerdings noch nicht genau fest. Die Veröffentlichung sei für die nächsten 18 Monate geplant, erklärte Nick Jeffrey Techworld gegenüber. Vodafone hatte gerade gestern bekannt gegeben, dass das Unternehmen weltweit 4,35 Millionen UMTS-Nutzer verzeichnet. Der Anteil der UMTS-Datenkarten beläuft sich hierbei auf 400 000.