Nokia hat bei den
UMTS-Mobiltelefonen
die weltweite Marktführerschaft übernommen, das berichtet
Strategy Analytics
im Report zum weltweiten Mobiltelefonmarkt im zweiten Quartal 2005.
Neun Millionen 3G-Handys wurden weltweit
im zweiten Quartal 2005 verkauft, wobei sich Nokias Marktanteil
auf 17 Prozent steigerte. Der Marktanteil der 3G-Handys am
gesamten Mobiltelefonmarkt beläuft sich auf fünf Prozent.
Nokias 17 Prozent Marktanteil bei den
UMTS-Handys mag schwach
anmuteten angesichts der 33 Prozent Marktanteil, die der finnische
Hersteller am gesamten weltweiten Mobiltelefonmarkt hält. Im Geschäft mit
den Mobiltelefonen der dritten Generation jedoch hat Nokia gegen die bisher
in diesem Marktsegment führenden asiatischen Hersteller Boden gutgemacht.
"Es ärgert die aufstrebenden asiatischen Hersteller, dass Nokia jetzt
Klassenbester ist. Die frühen Marktführer NEC und
LG hat Nokia überholt und diese müssen sich schwer
ins Zeug legen, wenn sie in der nächsten Kampfrunde um die UMTS-Handys
mit einem Großhandelspreis von unter 200 US-Dollar (163,51 Euro)
mithalten wollen. Die Generation preisgünstiger 3G-Handys stellt in den
Jahren 2006 bis 2010 eine bedeutende Chance für den Massenmarkt dar",
kommentiert Chris Ambrosio von Strategy Analytics.
Im Bereich der "High-End"-Handys konnte sich Nokia Marktanteile zurückholen,
die in den vergangenen Jahren an Hersteller wie Motorola,
Samsung und LG verloren gegangen waren. Motorola legte,
dank einiger Erfolgsmodelle wie dem RAZR V3,
bei den GPRS-Handys weiter zu, bei den 3G-Modellen
aber hinkt der amerikanische Hersteller hinterher. Motorola müsse sich in
diesem Segment dringend um die Verbesserung des Geräte-Designs kümmern, mahnt
der Stratetgy Analytics-Bericht.