Die US-Behörden haben grünes Licht für eine Megafusion auf dem Mobilfunkmarkt gegeben. Die US-Regulierungsbehörde für Telekommunikation
FCC stimmte gestern der Fusion der bisherigen Nummer Fünf,
Nextel, mit dem Branchendritten
Sprint zu. Die Wettbewerbshüter knüpften ihr Ja-Wort an keine Bedingungen. Mit dem Zusammenschluss sei keine Wettbewerbsverzerrung verbunden, hieß es zur Begründung.
Sprint und Nextel hatten am 15. Dezember den Zusammenschluss zu einem
Gemeinschaftsunternehmen mit einem Börsenwert von damals umgerechnet 70 Milliarden Euro und mehr als 35 Millionen Kunden in den USA angekündigt. Im Juli stimmten auch die Aktionäre der Fusion zu. Marktführer im US-Mobilfunkbereich sind vor Sprint/Nextel Cingular und Verizon Wireless. Abgeschlagen auf dem vierten Platz folgt die Deutsche-Telekom-Tochter T-Mobile.