Deutschlands größter Mobilfunkanbieter
T-Mobile
hält entgegen immer
wieder
auftauchenden Trennungsspekulationen
an seiner amerikanischen
Tochter fest. "T-Mobile USA ist und bleibt ein integraler Bestandteil
unserer Strategie", sagte T-Mobile-Chef René Obermann heute in
Bonn.
Seit dem Erwerb der früheren VoiceStream
vor fünf Jahren wurde
wiederholt über einen Verkauf spekuliert. Obermann hält die Vorteile
der Präsenz in den USA dagegen: "Wir haben in den letzten Jahren
Synergieeffekte von über einer Milliarde Euro per anno generiert."
So könne man günstiger Handys einkaufen und Produkte entwickeln.
T-Mobile ist der Wachstumstreiber der Deutschen Telekom.
"Der internationale integrierte Ansatz ist sehr viel Erfolg versprechender
als ein nur auf Europa fokussierter Ansatz", betonte Obermann. Ungeachtet
des hohen Konkurrenzdrucks in Großbritannien, Österreich und den
Niederlanden wolle T-Mobile in den Ländern in die Offensive gehen.