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DSL-Versorgung: Deutschland ist besser als der EU-Durchschnitt

20.07.2005
09:15

91 Prozent der Bevölkerung können einen Breitband-Anschluss erhalten

Rund 91 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland können mit einem Breitband-Internetanschluss versorgt werden. Das besagt eine vom französischen Institut IDATE durchgeführte Studie mit dem Namen "The World Internet Access and Broadband Market", die damit eine Statistik der EU-Kommission bestätigt. In ländlichen Gebieten liegt der Versorgungsgrad den Angaben zufolge bei 55 Prozent. Damit rangiere Deutschland hinsichtlich des gesamten Versorgungsgrads gleichauf mit Frankreich, hinter Großbritannien (95 Prozent) und deutlich vor Spanien (87 Prozent) und Italien (85 Prozent). Kleinere Länder wie Dänemark, Belgien, die Niederlande und Luxemburg können allerdings 100 Prozent der Bevölkerung mit Breitband-Anschlüssen versorgen. Der durchschnittliche Versorgungsgrad in Europa soll bei 88 Prozent liegen.

Beim Tempo der DSL-Anschlüsse haben dagegen die deutschen Nutzer laut IDATE-Studie die Nase vorn: Während in Deutschland, den Niederlanden und Schweden vor allem DSL-Verbindungen mit bis zu 1 MBit/s genutzt werden, sind die meisten Anschlüsse in Frankreich, Spanien und Italien laut Erhebung nur mit bis zu 512 kBit/s in Betrieb. Mit den seit 1. Juli angebotenen T-DSL-Anschlüssen mit Übertragungsraten von bis zu 6 MBit/s und den Pilotversuchen zu ADSL2+ und VDSL, die Übertragungsgeschwindigkeiten bis 16 MBit/s bzw. 25 MBit/s ermöglichen, gehöre Deutschland bei den maximal verfügbaren Geschwindigkeiten bei der Breitbandversorgung über die Telefonleitung zur Spitzengruppe in Europa.

Die Studie hat auch die Bedeutung alternativer Zugangstechnologien - wie zum Beispiel Breitband via TV-Kabel - untersucht. Das Ergebnis: Alternative Zugangstechnologien spielen in Deutschland mit rund zehn Prozent eine untergeordnete Rolle. Die Ergebnisse der Studie hat die T-Com veröffentlicht, die mit einem Anteil von 81 Prozent Marktführer bei den 7,3 Millionen DSL-Anschlüssen in Deutschland ist.

Wie beurteilen die Telekom-Wettbewerber die Lage?

Wettbewerber der Telekom sehen die Marktsituation sicherlich weniger euphorisch als die T-Com. Beispielsweise monierte erst vor kurzem der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft, dass der Breitband-Markt in Deutschland durch fehlenden Wettbewerb behindert werde. Laut einer Analyse der European Competitive Telecommunications Association (ECTA) sei Deutschland ein "Problemkind" hinsichtlich der Breitband-Penetration. Grund dafür sollen laut ECTA fehlende Line-Sharing- und Bitstream-Angebote sowie der gering entwickelte Kabelinternet-Markt sein.

Ein differenzierteres Bild ergibt sich auch, wenn man andere Zahlen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWA) hinzuzieht: Lediglich 18 Prozent der deutschen Haushalte verfügen demnach über einen Breitbandanschluss - deutlich weniger als in vielen anderen Industriestaaten. Von den mittelständischen Unternehmen mit Internetanschluss nutzen derzeit nur 55 Prozent Breitbandtechnologien.

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RE: Monopol - kein Preisverfall! PatrickSH79 23.05.07 13:57
RE: lustige Zufälle ? peter 07.12.05 14:22
RE: lustige Zufälle ? platon 07.12.05 14:10
RE: Monopol - kein Preisverfall! timo 28.10.05 21:23
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre