Nach der
Kritik der EU-Kommissarin Viviane Reding
an den Roaminggebühren der Mobilfunknetzbetreiber kündigte die
EU-Kommission nun konkrete
Schritte zugunsten einer stärkeren Kostentransparenz an. Im Herbst ist die
Einrichtung einer Internetseite zu den
Roaminggebühren
geplant. Das Internetangebot soll einen Überblick über die Auslandroamingtarife
der
Mobilfunkbetreiber in den 25 EU-Staaten bieten,
teilt die Kommission in Brüssel mit. Ziel sei es, den Wettbewerb anzukurbeln und
eine bessere Vergleichbarkeit der Preise zu ermöglichen.
Bei den Preisen, die für Anrufe aus dem Ausland nach Hause
verlangt werden, gibt es laut EU-Kommission innerhalb der
Europäischen Union erhebliche Unterschiede: So kostet zum Beispiel
ein Gespräch von Zypern nach Finnland mit einem finnischen Vertrag
58 Cent pro Minute. Für ein Telefonat von Malta nach
Polen mit einem polnischen Vertrag würden
dagegen bis zu 5,01 Euro pro Minute verlangt.
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