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Sony Ericsson K750i im Test

17.07.2005
11:18

Multimedia-Power für Design-Fetischisten

Wie schon das K700i, so sieht auch das Nachfolgemodell K750i (bei T-Mobile: D750i) sehr schick aus: Peppiges Gehäuse und praktische Funktionstasten an den Seiten fallen bei einem ersten, flüchtigen Blick sofort ins Auge. Der Kamera, die sich von einem VGA-Modell zu einem Zwei-Megapixel-Auge gemausert hat, wurde ein Verschluss spendiert, um die Autofocus-Linse vor Staub zu schützen. Am rechten Gehäuserand findet sich die seit der CeBIT gerühmte "Walkman-Taste", mit der man direkt und ohne Umstände MP3s oder das eingebaute Radio spielen lassen kann. Platz für viele Stunden Musik oder auch für Fotos bietet neben dem internen Speicher von 34 MB der zusätzliche Steckplatz für Memory-Stick Duo-Karten. Ein Stick mit 64 MB ist im Lieferzumfang enthalten, das Handy soll jedoch auch mit Karten bis zu 2 GB Größe noch klar kommen. All diese Features zeigen, dass Sony Ericsson hier nicht zu unrecht von einem Multimedia-Handy spricht. Daneben wartet der schwedisch-japanische Handschmeichler, der 100 mal 46 mal 20,5 Millimeter misst und 99 Gramm wiegt, natürlich auch mit den Standards wie Tri-Band, Bluetooth, E-Mail-Unterstützung, Java, Sprachwahl, Sprachsteuerung, Sprach-Memo, farbiges WAP 2.0, GPRS, MMS, EMS sowie SMS mit bis zu 1 600 Zeichen auf.

Multimedia satt in Bild und Ton

Sony Ericsson K750i
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Sony Ericsson K750i
Die Bedienung der Kamera ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. Schiebt man die Schutzklappe vor der Linse auf, so gelangt man automatisch in den Kamera-Modus. Das geht schnell und ist sehr praktisch. Genial erscheint uns die Fotoleuchte, die bei Dunkelheit gute Dienste leistet und über die Tastatursperre unkompliziert aktiviert werden kann. Will man in ein Motiv hineinzoomen, kann man die Lauter/Leiser-Tasten oben links benutzen - feine Sache, auch wenn es sich nur um ein Vierfach-Digitalzoom handelt. Auch Features wie Bildqualität und Bildauflösung, Nachtaufnahme, Makro oder Weißabgleich lassen sich ohne großen Aufwand recht gut einstellen. Allerdings fühlt sich das Hantieren mit den verschiedenen Funktionen nicht übermäßig ergonomisch an, denn der Bedienknopf für die Fotofunktionen befindet sich, wenn das Handy als Kamera genutzt wird und damit quer in der Hand liegt, in der Mitte unten. Wirklich ungeschickt gelöst wurde die Option "Neues Foto schießen". Hierzu muss man erst mit der unteren Steuertaste "Mehr" und anschließend "Neues Fotos" anwählen, zum Auswählen von "Neues Foto" muss man auf die obere Steuertaste drücken. Das ist nicht mehr Daumengymnastik, sondern Schinderei - jedenfalls wenn man mehrere Fotos nacheinander machen will. Auch etwas irritierend empfanden wir die Tatsache, dass der Auslöser schon mal ein wenig kräftiger gedrückt werden muss und der Autofocus eher träge in Bewegung kommt.


Fotografieren im Querformat
Fotoleuchte, Autofocus und all die Einstellmöglichkeiten - das ließ auf Bilder hoffen, die mehr als nur eine schräger Schnappschuss sind. Zumal man die Fotos mit einer Maximalauflösung von bis zu 1 632 mal 1 224 Pixel abspeichern kann und die Ergebnisse auf einem stark verbesserten Display darggestellt werden: Statt der 65 000 Farben beim K700i bekommt man nun 262 000 Farben beim K750i zu sehen. Doch alle Vorfreude verschwand im Nu, als wir die Ergebnisse auf einen PC überspielten: Während man mit dem Marko noch ganz anständige Ergebnisse erzielt, enttäuscht die Farbechtheit der Foots doch sehr. Portraitfotos leiden zum Beispiel unter einem starken Grünstich, gerade so also ob die Portraitierten auf hoher See schipperten.
 

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Meinungen und Erfahrungen der Community:

Betreff Autor Datum
RE: WAP-Browser im K750i dandy85 19.02.06 20:21
WAP-Browser im K750i SE-User 19.02.06 20:09
Hardwareprobleme beim K750i aladino 14.10.05 17:45
Vorsicht bei Brandings sgtSummoner 11.10.05 00:45
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre