Nachdem der weltweite Markt für Mobiltelefone in den vergangenen vier Jahren
mit zweistelligen Zuwachsraten glänzen konnte, zeichnet sich für 2005 ein
Rückgang bei den Verkaufszahlen ab. In der jetzt erschienenen "Prognose
für den Mobiltelefon-Markt 2005" geht das Marktforschungsunternehmen
In-Stat von einer
Zuwachsrate von 5,8 Prozent in Vergleich zum Vorjahr aus.
"Die langsamere Gangart ist das Ergebnis einer inzwischen fast
vollständigen Mobiltelefon-Penetration in reiferen Märkten und einer geringer
als erwartet ausgefallenen Steigerung in Wachstumsmärkten", kommentiert Allyn
Hall, Direktor der Wireless Research-Abteilung bei In-Stat, die Entwicklung.
Die Märkte mit den momentan stärksten Wachstumsraten sind Indien, China und
Osteuropa, wohingegen sich in Nordamerika und Westeuropa der
Mobiltelefon-Markt der Sättigung nähert.
Dem In-Stat-Report zufolge werden die Handy-Hersteller 2005 etwa
720 Millionen Mobiltelefone herstellen. Der Verkauf von Mobiltelfonen
soll einen Umsatz von 112 Milliarden US-Dollar (92,66 Milliarden
Euro) generieren. Wie in den vergangenen Jahren werden wieder die Top-Five
der Handyhersteller mit 80 Prozent Marktanteil den Löwenanteil des
Umsatzes für sich beanspruchen. Eine ähnliche Prognose hatte im März auch
schon das Marktforschungsunternehmen
Gartner für den Handymarkt veröffentlicht.