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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Roamingkosten sparen mit Riiing Mobile14.07.2005
00:00 Günstiges Handy-Telefonieren im Ausland nicht ohne TückenInhaltsverzeichnis:1. Roamingkosten sparen mit Riiing Mobile2. Erreichbar nicht aus allen Netzen 3. Aufladungen über GlobalSim-Homepage nicht immer zuverlässig
Wie bereits berichtet hat die EU-Kommission die
hohen Kosten kritisiert, die Handyfans bei der Benutzung ihres Mobiltelefons
im Ausland bezahlen müssen. Für das kommende Jahr hat die zuständige
EU-Kommissarin Viviane Reding sogar Regulierungsmaßnahmen für den Fall in
Aussicht gestellt, dass die Netzbetreiber die Roaming-Tarife
nicht senken. Schon jetzt ist es aber möglich, die Kosten für das mobile
Telefonieren auch im Ausland im Rahmen zu halten.
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Schon heute kann man jedoch die Telefonkosten im Ausland mit dem ein oder anderen Spartrick deutlich reduzieren, so zum Beispiel mit einer Prepaid-Karte des virtuellen Mobilfunk-Netzbetreibers United Mobile. Das Unternehmen wurde vor vier Jahren gegründet und stellte vor drei Jahren eine erste Mobilfunk-Prepaidkarte für günstige Telefonate im In- und Ausland vor. Der Zeitpunkt der Markteinführung war günstig, denn ungefähr zur gleichen Zeit wurde die EasyRoam-Karte von Swisscom Mobile aus der Schweiz, die bis dato günstige Roaming-Telefonate ermöglicht hatte, eingestellt. Im vergangenen Jahr startete United Mobile mit Riiing Mobile eine zweite Marke. Während man im Original-Tarif der liechtensteinischen Telefongesellschaft für abgehende Gespräche Minutenpreise zwischen 69 Cent und 1,69 Euro bezahlt und auch ein eingehendes Gespräch mit mindestens 39 Cent pro Minute zu Buche schlägt, sind die Konditionen bei Riiing Mobile deutlich günstiger. Keine Kosten für eingehende Gespräche in 64 Ländern
Riiing Mobile ist allerdings nicht immer ein Garant für günstige Telefonate. So kosten eingehende Gespräche in den USA 99 Cent pro Minute. Hier ist sogar die Xtra-Prepaidkarte von T-Mobile mit 79 Cent pro Minute günstiger. Abgehende Telefonate ins Festnetz kosten hier 1,29 Euro plus 25 Cent pro Gespräch. Dieser hohe Preis gilt nicht nur für Übersee-Anrufe - zum Beispiel nach Deutschland -, sondern auch für Telefonate innerhalb der USA und auch für Verbindungen zwischen zwei Riiing Mobile-Teilnehmern und zur Mailbox. Mailbox standardmäßig aktiviertDie Mailbox ist bei Riiing Mobile standardmäßig aktiviert, kann aber auf Wunsch auch abgeschaltet werden. Dies funktioniert nicht über das Handy-Menü oder die üblichen GSM-Codes, sondern über eine spezielle, netzinterne und kostenpflichtige Kurzwahl. Der SMS-Versand schlägt weltweit mit 49 Cent zu Buche. Das ist in einigen Ländern günstig. Vor allem in Europa gibt es aber oft auch günstigere Alternativen.
Abgehende Anrufe werden über das Vermittlungssystem von United Mobile
realisiert. Dazu wird vom Handy aus ein Callback
ausgelöst. Nach wenigen Sekunden erhält man einen Rückruf vom Vermittlungsrechner,
der anschließend die gewünschte Verbindung herstellt. Im Gegensatz zu vielen
anderen Prepaidkarten wird der Callback bei Riiing Mobile nicht durch so
genannte USSD-Codes, sondern über SIM Toolkit ausgelöst. Bei einigen Handys
kann man die Zielrufnummer (im internationalen Format) direkt wählen und
anschließend auf den Rückruf warten. Dies haben wir erfolgreich im SonyEricsson
T610, im Siemens
S45 und im Motorola
E398 getestet. Bei anderen Geräten muss
die Anwahl über das SIM Toolkit-Menü erfolgen. Dies war bei den
Nokia-Modellen 6310i
und 6230 der Fall. Ältere Mobiltelefone wie
das Siemens S4 oder das Nokia 2110i, die SIM Toolkit nicht unterstützen,
können für United Mobile bzw. Riiing Mobile nicht genutzt werden.
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