In Baden-Württemberg sollte digitales
Fernsehen aus Sicht der Landesanstalt für Kommunikation
(
LfK) rasch
flächendeckend eingeführt werden. LfK-Präsident Thomas Langheinrich
sagte heute in Stuttgart, die Umstellung des Fernsehempfangs
über Antenne von analoger auf digitale Technik
(
DVB-T) würde den Weg bereiten
für weitere moderne Technologie wie digitalen Hörfunk oder Fernsehen
via Handy (
DVB-H). Wenn die
Sender sich rasch dazu entschlössen, könnte die
Umstellung zur Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gelingen.
Derzeit empfangen nach Langheinrichs Worten nur noch drei Prozent
und damit etwa 150 000 Haushalte im Südwesten analoges Fernsehen
terrestrisch über eine herkömmliche Antenne. Rund 43 Prozent der
Haushalte werden per Satellit und 54 Prozent via Kabel mit
Fernsehprogrammen versorgt. Sowohl über Satellit als auch über
Kabel
werden zahlreiche Programme schon jetzt auch digital ausgestrahlt.