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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Backbones - die leistungsstarken Hintergrundnetze11.07.2005
11:15 Was ist ein Backbone?Inhaltsverzeichnis:1. Worin unterscheiden sich die DSL-Flats für 9,99 Euro?2. Große und kleine Backbones 3. Datenaustausch zwischen den Backbone-Netzen 4. Welcher Backbone wird gedrosselt?
Der DSL-Markt ist stark in Bewegung geraten. Die gegenwärtigen Flatrate-Preise rechtfertigen kaum noch die Wahl eines zeit- oder volumen-begrenzten Tarifes. Der Konkurrenzdruck gleicht die Flatrate-Preise der einzelnen Anbieter mehr und mehr an. Für welchen Provider soll man sich da entscheiden, wenn der Preis kein Auswahlkriterium mehr darstellt? Versierte Nutzer wissen, dass der Backbone, über den das Angebot für den DSL-Zugang realisiert wird, ganz entscheidend sein kann für die Nutzung der bestellten Bandbreite. Um leichter einschätzen zu können, welche Bedeutung dem Backbone für die Qualität des DSL-Anschlusses zufällt und ob der Backbone-Betreiber bei der Wahl eines DSL-Angebotes berücksichtigt werden sollte, haben wir für Einsteiger das wichtigste Hintergrundwissen nochmal zusammengetragen.
nächste Seite: Große und kleine Backbones
Struktur eines Backbone-NetzesAls Backbone bezeichnet man die Hauptstränge eines Netzwerks, die kleinere Teilnetze verbinden. Bezogen auf einen DSL-Provider sind das die überregionalen Datenleitungen, die die einzelnen Netzknoten des Betreibers miteinander verbinden. In der Regel bestehen diese Backbone-Verbindungen aus Glasfaserkabeln mit hoher Bandbreite, durch die große in Lichtwellen umgewandelte Datenmengen geleitet werden. Die Leitungsführung sollte in einem gut ausgebauten Netz redundant abgesichert sein, d.h. die Knoten- und Zugangspunkte sind mehrfach verknüpft, so dass der Ausfall einer einzelnen Verbindung über andere Leitungen abgedeckt werden kann. Die Knotenpunkte, an denen die einzelnen Glasfasertrassen zusammengeschaltet werden oder an denen sich Übergabepunkte zu anderen Providern befinden, bezeichnet man auch als Points of Presence (PoPs). In diesen Rechnerzentralen bestimmen Router über welche Leitungen die Daten im Netz übermittelt werden. Im Optimalfall für den Kunden ist das der schnellste Weg. Die Geschwindigkeit der Datenübertragung ist dabei abhängig von der Anzahl der Hops, der Leistungsfähigkeit der Router und der Bandbreite und der Länge der Verbindungen dazwischen. Der Weg, den die Daten durch das Netz nehmen, wird in der Regel vom Provider bestimmt. Dabei muss der geografisch kürzeste Weg nicht der schnellste sein. Passieren die Daten auf kurzem Wege mehrere Übergabepunkte zu anderen Betreibern, kann diese Datenübertragung unter Umständen länger dauern.
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