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Explosionsgefahr: E-Plus zündelt bei T-Mobile

04.07.2005
17:19

Für weiteres Wachstum müssen neue Strategien her

Inhaltsverzeichnis:

1. Die Zeiten des SIM-Karten-Zählens sind vorbei
2. Welcher Weg ist am vielversprechendsten?
Noch gilt der Mobilfunkbereich als Wachstumsmotor der Telekommunikationsbranche. Allerdings ist laut einigen Marktbeobachtern das Ende der Boomphase bereits in Sicht. Da inzwischen jeder ein Handy besitze, sei der Markt gesättigt. Zudem würden durch die fallenden Preise die Umsätze sinken. Dem widersprachen die deutschen Netzbetreiber auf einer Podiumsdiskussion im Rahmen der 11. Internationalen Handelsblatt-Jahrestagung in Bonn. Stattdessen soll ein Kurswechsel für ein weiter florierendes Geschäft sorgen.

T-Mobile hat die meisten Mobilfunkkunden

Die Situation auf dem deutschen Tk-Markt stellt sich folgendermaßen dar: Nach einer Bitkom-Schätzung wird der Umsatz der Gesamtbranche in diesem Jahr um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr auf 56,9 Milliarden Euro steigen. Den größten Teil des Marktvolumens - das zeigt eine andere Prognose - macht immer noch das Festnetz-Geschäft mit rund 30 Milliarden Euro gegenüber 22,6 Milliarden Euro im Mobilfunkbereich aus. Allerdings wird der Umsatz im Festnetzbereich der Schätzung zufolge nur um 0,5 Prozent zulegen, der im Mobilfunk dagegen um fast sieben Prozent.

Ende 2004 zählten nach Angaben der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) in Deutschland die Netzbetreiber 71,32 Millionen Mobilfunkkunden. Dabei ist T-Mobile mit einem Marktanteil von 38,5 Prozent immer noch Marktführer, dicht gefolgt von Vodafone mit einem Anteil von 37,8 Prozent. Das restliche Stück vom Kuchen teilen sich E-Plus (13,3 Prozent) und o2 (10,4 Prozent). Jeder vierte deutsche Mobilfunkkunde hat sich dabei an einen Serviceprovider gewandt.

o2 ist am profitabelsten

Die Verhältnisse verschieben sich jedoch: Vodafone konnte im vergangenen Jahr 34,3 Prozent der 6,56 Millionen neuen Mobilfunkkunden in Deutschland für sich gewinnen, o2 Germany 28,2 Prozent. Für die Telekom-Tochter T-Mobile, die seit einiger Zeit eine Strategie des profitablen Wachstums verfolgt, entschieden sich nur 17,5 Prozent. Im ersten Quartal 2005 waren die Unterschiede sogar noch größer: o2 vergrößerte seine Kundenzahl um 578 000 bzw. 52,8 Prozent aller neuen Mobilfunkkunden. Für Vodafone entschieden sich knapp 288 000 Kunden, für T-Mobile sogar nur 89 000.

Auch bei dem durchschnittlichen Monatsumsatz pro Kunden (ARPU) führt der kleinste der deutschen Netzbetreiber die Wertung an: o2-Kunden zahlen demnach 31 Euro pro Monat, gemessen an 23 Euro, die T-Mobile-Kunden jeden Monat bezahlen. Der ARPU bei Vodafone und E-Plus liegt bei 24,90 Euro bzw. 24 Euro. Das ergibt im Mittel 24,60 Euro. Im Vergleich mit den Verhältnissen in anderen europäischen Staaten verblassen jedoch auch die Zahlen der Münchener. Besonders neidisch dürften die deutschen Mobilfunkbetreiber in die Schweiz schauen, wo der ARPU bei 51,20 Euro liegt.
 

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RE: e-plus plant weitere marken legin 23.11.05 11:36
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RE: Simyo Kunden achten also weniger ... simy 23.11.05 02:09
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Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre