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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Studie: Keine Gefahr für Bevölkerung durch Mobilfunk15.06.2005
15:27 Messreihe ergab keine Belastung
Die Strahlenbelastung durch
Mobilfunksendeanlagen stellt nach jüngsten Untersuchungen keine
Gefahr für die Bevölkerung in Niedersachsen dar. "Insgesamt hat sich
gezeigt, dass die derzeit gültigen Grenzwerte deutlich unterschritten
werden", sagte Umweltstaatssekretär Christian Eberl heute in
Hannover. Zurzeit gebe es aus Sicht des Immissionsschutzes keine
Bedenken gegen den Ausbau der Mobilfunknetze. Eberl verwies auf eine
landesweite Messreihe, die an 119 Orten vom TÜV durchgeführt worden
war. Dabei waren die elektromagnetischen Felder in der Nähe von
Mobilfunkbasisstationen untersucht worden.
An keinem Messpunkt wurde den Angaben zufolge eine Mobilfunk-Immission von mehr als einem Prozent des Grenzwertes für die Bevölkerung ermittelt. An den meisten Punkten habe die Immission sogar weniger als 0,01 Prozent des Grenzwertes betragen. Bei der Ermittlung der Werte seien die Stationen einer maximal zulässigen Sendeleistung ausgesetzt gewesen. Mit der Uhrzeit schwanke die Strahlenbelastung geringfügig. Zusätzlich wurde die gesamte Strahlenbelastung durch Mobilfunk, Radio, TV und Radar gemessen. Diese habe immer unter zwei Prozent gelegen. Träger der Kampagne "Sicherheit durch Transparenz" ist das Informationszentrum Mobilfunk. Anliegen war es, Klarheit über die tatsächlichen Immissionen in der direkten Umgebung von Sendeanlagen zu schaffen. Das Umweltministerium hat die Messergebnisse im Internet unter www.umwelt.niedersachsen.de veröffentlicht. Eberl betonte, das Interesse der Bürger an Daten und Fakten zur Strahlenbelastung gerade in Wohngebieten sowie an Schulen und Kindergärten sei groß. So solle auch künftig verfolgt werden, ob die Grenzwerte dem jeweiligen Stand der Wissenschaft entsprächen. Nach Angaben von Experten gibt es in Niedersachsen derzeit rund 10 000 Mobilfunksendestationen. Diese befinden sich auf speziellen Türmen, aber auch auf Hochhäusern, Hochspannungsmasten oder Windenergieanlagen. ddp / Thorsten Neuhetzki
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