Flaggschiff

Nokia 6680 im teltarif-Test

Aktuelles UMTS-Smartphone von Nokia ist mobiler Alleskönner
AAA

Als mit dem Nokia 7650 das erste Smartphone des finnischen Herstellers auf Symbian-Basis auf den Markt kam, zeigte sich schon, welche Möglichkeiten diese Mobiltelefone mit sich bringen. Die Geräte positionierten sich mit Organizer- und Multimedia-Anwendungen zwischen den "normalen" Handys wie dem Nokia 6310i und dem Communicator für besonders anspruchsvolle Anwender.

Nokia 6680

Das Konzept der so genannten Serie 60 wurde konsequent weiterverfolgt. Mit dem Nokia 6630 kam vor einem halben Jahr das erste UMTS-taugliche Symbian-Gerät auf den Markt. Dieses fiel aber vor allem dadurch auf, dass es etwas unhandlich war. Außerdem war es für die Fans der Videotelefonie eine echte Fehlkonstruktion, denn das Nokia 6630 verfügte nur über eine Kamera auf der Rückseite. Das heißt, man konnte "echte" Videotelefonate nur mit Hilfe eines Adapters führen. Somit war es kein Wunder, dass der Marktführer unter den Handy-Herstellern schon bald einen Nachfolger für dieses nicht ganz durchdachte Modell vorstellte. Seit einigen Wochen ist nun das Nokia 6680 auf dem Markt zu haben. Es kann alles, was das Nokia 6630 auch kann. Zusätzlich wurden die Office-Funktionen erweitert und dank einer zweiten Kamera können jetzt auch Videotelefonate unterwegs geführt werden.

Für ein UMTS-Handy recht klein und leicht

UMTS-Smartphone: Nokia 6680 Das Nokia 6680 ist 108,4 mal 55,2 mal 20,5 mm groß und wiegt 133 Gramm. Es ist damit im Vergleich zu anderen UMTS-Handys schon recht klein und handlich. Das Telefon funktioniert in den GSM-Netzen in den Frequenzbereichen um 900, 1800 und 1900 MHz sowie in den WCDMA 2100-Netzen. Als Nokia 6681 ist es auch in einer reinen GSM-Version verfügbar. Beim Nokia 6680 kann man zwischen reinem GSM-Betrieb und dem Dual-Mode wählen. Beim Dual-Mode bucht sich das Handy ins UMTS-Netz ein, wenn dieses verfügbar ist. Außerhalb der UMTS-Reichweite erfolgt ein nahezu nahtloser Übergang ins GSM-Netz. Ganz reibungslos funktioniert dies allerdings noch nicht. Teilweise wählt das Handy den 3G-Modus, obwohl am aktuellen Aufenthaltsort keine UMTS-Versorgung verfügbar ist. In diesem Fall ist der Besitzer des Telefons nicht mehr erreichbar. In seltenen Fällen "findet" das 6680 nicht mehr zurück in den GSM-Modus, so dass man sich manuell umbuchen oder den reinen GSM-Betrieb auswählen muss. Ähnliche Probleme gibt es auch bei anderen aktuellen UMTS-Handys. Hier bleibt zu hoffen, dass die Hersteller bei der Software-Entwicklung für künftige Geräte-Generationen noch nachbessern.

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