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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Die Qual der Wahl: T-DSL, Resale-DSL oder Vollanschluss02.06.2005
17:50 Ein günstiger Einstieg kann hohe Folgekosten nach sich ziehenInhaltsverzeichnis:1. Welcher Anschluss ist der richtige?2. Die Anschlüsse der DSL-Reseller 3. Anschlüsse der alternativen und unabhängigen DSL-Anbieter 4. Preisbeispiele im Überblick
Wer noch keinen DSL-Anschluss besitzt und ins schnelle
Internet einsteigen möchte, steht vor einer schwierigen Entscheidung. Für
welchen Anbieter soll er sich entscheiden? Soll er sich beispielsweise an einen
Provider wie Lycos wenden, der DSL-Zugänge für die
T-DSL-Anschlüsse der T-Com anbietet? Hier erhält der
Kunde zurzeit eine echte Flatrate, die das Surfen ohne Zeit- und
Volumenbeschränkung erlaubt, für
9,95 Euro im Monat an. Den
nötigen T-DSL-Anschluss kann der Kunde gleich über den Provider in Auftrag geben, Einrichtungskosten in Höhe von einmalig 99,95 Euro fallen dabei nur für die
langsamste Anschlussvariante an. Oder soll der Kunde lieber auf eines der
Angebote der DSL-Reseller wie
1&1, Arcor und
freenet zurückgreifen? Auch hier werden in der Regel
die Einrichtungspauschalen für die schnelleren Anschlussklassen erlassen,
zudem sind die Tarifpreise oftmals noch interessanter als die der
T-DSL-Provider. Eine weitere Möglichkeit sind die Produkte der
alternativen
und unabhängigen DSL-Anbieter wie Arcor,
HanseNet oder Versatel bzw.
Broadnet oder QSC: Schließlich
halten sie für die Internetnutzer durchaus attraktive Paketangebote
bereit.
nächste Seite: Die Anschlüsse der DSL-Reseller
Die Frage des Anschlussanbieters ist die grundlegende Entscheidung des DSL-Einsteigers und sollte möglichst mit Weitsicht getroffen werden. Zwar ist man versucht, bei den derzeitigen Schnäppchen-Angeboten schnell zuzugreifen, doch eine unbedachte Wahl kann in der Zukunft höhere Telefonrechnungen oder Umstellungskosten bei einem späteren Anschlusswechsel nach sich ziehen. Der DSL-Anschluss der T-ComDas Standard-Angebot ist der von der T-Com, der Festnetzsparte der Deutschen Telekom, bereitgestellte DSL-Anschluss. Noch können die Kunden zwischen Übertragungsgeschwindigkeiten von 1024 kBit/s, 2048 kBit/s und 3072 kBit/s im Downstream wählen, die maximale Upstream-Geschwindigkeit liegt bei 512 kBit/s. Ab kommenden Monat soll der T-DSL 3000-Anschluss - wo technisch möglich - ohne Mehrkosten für die Kunden durch einen schnelleren Anschluss ersetzt werden. Dann werden die Nutzer mit 6016 kBit/s im Downstream und 576 kBit/s im Upstream ins Netz gehen können. Für die Einrichtung der schnellen Internetanschlüsse erhebt die T-Com eine Pauschale von 99,95 Euro. Wer einen T-DSL-Anschluss hat, kann auf eine große Auswahl an Tarifen der Telekom-Tochter T-Online oder der vielen anderen Provider zurückgreifen, von denen wir die wichtigsten Angebote auf unseren Infoseiten aufführen - unterteilt in Angebote mit Telekom-Backbone und mit Backbone anderer Provider. In letzterem Fall erhält der Kunde künftig zwei getrennte Rechnungen für die monatlichen Grundkosten des Anschlusses und des Internezugangs.
Der Vorteil einer solchen Wahl: Der Kunde bleibt für die Zukunft flexibel
in Sachen Tarifwahl, da die Zugänge der Provider für T-DSL in der Regel mit
kurzen Mindestvertragslaufzeiten verbunden sind. Auch die Anschlusskunden
der Telekom können ihren Vertrag schon nach einem Monat mit einer Frist von
sechs Werktagen zum Monatsende wieder kündigen. Die Nachteile: Die
Einstiegskosten sind für gewöhnlich sehr hoch, denn in vielen Fällen muss
der Kunde die knapp 100 Euro für die Anschluss-Einrichtung bezahlen und
zudem die notwendige DSL-Hardware voll bezahlen. Einsteiger-Angebote wie das
im Lycos-Beispiel beschriebene sind selten. Zwar bietet auch T-Online in
seinen Komplett-Paketen günstigere Einstiegskonditionen, doch nur in Verbindung
mit einem DSL-Resale-Anschluss.
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