Im April des vergangenen Jahres hat
Alcatel seine
Handysparte bereits
ausgegliedert.
45 Prozent hielt der französische Konzern an dem Gemeinschaftsunternehmen mit der
chinesischen Firma TCL Communication Technology. Nun zieht Alcatel sich offenbar
auch aus diesem Unternehmen und somit aus der Handyproduktion zurück.
Nach verschiedenen Medienberichten übernimmt TCL die Anteile von Alcatel. Grund
für den Rückzug sind offenbar hohe Verluste, die das Joint-Venture-Unternehmen
im ersten Quartal des Jahres eingefahren hat. Dabei ist von einem Verlust
von umgerechnet 36 Millionen Euro die Rede. Ziel war hingegen, zu
den weltweit größten fünf Mobilfunkgeräteherstellern aufzusteigen. Außerhalb von China
seien hingegen gerade einmal 400 000 Mobilfunkgeräte verkauft worden.