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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 23.05.2012 |
Schnelles Surfen ohne DSL-Anschluss21.04.2005
14:58 Auf welche Anschlussalternativen können Sie ausweichen?Inhaltsverzeichnis:1. Günstig und schnell = DSL2. Breitband-Internet via TV-Kabel 3. Breitband-Internet via Satellit 4. Breitband-Internet via Funk 5. Breitband-Internet via Stromnetz 6. Das Fazit: DSL ist zurzeit das Nonplusultra
Wer in Deutschland mit Highspeed im Internet surfen möchte, greift in der Regel
auf die DSL-Technologie zurück. Inzwischen können private
Anwender mit einem asymmetrischen DSL-Anschluss mit bis zu
6 MBit/s ins Netz gehen. In Laborversuchen sind
auch schon mit einem normalen DSL-Anschluss mehr als 8 MBit/s erreicht worden.
Nun setzt der Stadtnetzbetreiber
Versatel noch einen drauf: Ab Mai können die Kunden des alternativen Telekommunikationsanbieters in Berlin durch die ADSL2+-Technologie
mit bis zu 16 MBit/s im Downstream im Netz surfen. Weiterer Vorteil ist eine
größere Reichweite als bei DSL. Das neue Verfahren ermöglicht eigentlich sogar Download-Raten von bis zu 25 MBit/s über etwa einen Kilometer Entfernung,
doch nach Abschluss der von der Deutschen Telekom vorgenommenen Netzverträglichkeitstests bleibt die Datenübertragungsrate vorerst
gedrosselt.
nächste Seite: Breitband-Internet via TV-Kabel
ADSL2+ und VDSL
Wie das asymmetrische DSL basiert ADSL2+ auf einer Kupferdoppelader, die
Datenübertragung erfolgt wie bisher in einem Frequenzbereich von bis zu
2,2 MHz, der nicht für die Telefonie-Angebote genutzt wird. Die vorhandene Infrastruktur kann also weiterhin genutzt werden, nur der Kunde braucht
ADSL2+-kompatible Hardware. Mit dem superschnellen DSL-Standard genügt der
herkömmliche Telefonanschluss für die Bereitstellung von Triple-Play-Angeboten
- des gleichzeitigen Betriebs von Internet, Fernsehen und Telefon.
Auch die Telekom plant, bald in einer deutschen Großstadt einen Internetanschluss mit bis zu 25 MBit/s anzubieten. Dieser Zugang soll jedoch auf der VDSL-Technologie basieren. Die Abkürzung VDSL steht für "Very High Data Rate Digital Subscriber Line" und beinhaltet ebenfalls eine digitale Übertragungsart mit unterschiedlich schnellem Down- und Upstream. Realisiert wird VDSL über eine Kombination aus Kupfer- und Opal-Glasfaserleitungen, die Übertragungsrate hängt von der Länge des Kupferkabels ab. Möglich sind durch dieses Verfahren bis zu 52 MBit/s. Fast 7 Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland
6,7 Millionen DSL-Anschlüsse in Deutschland zählte das Londoner Marktforschungsunternehmen
Point Topic in seiner
jüngsten Erhebung - Tendenz steigend. Dagegen nimmt sich die Zahl der
Breitbandkunden mit einer alternativen Anschlussart sehr klein aus. Etliche
Internetnutzer haben allerdings keine andere Wahl, als auf eine alternative Anschlusstechnik auszuweichen, da es in ihrem Wohngebiet keine DSL-Versorgung
durch die T-Com oder einen der Stadtnetzbetreiber gibt. Schnelles Internet gibt
es für die Betroffenen lediglich via Fernsehkabel,
Stromnetz,
Satellit oder der
3G-Mobilfunktechnologie, ansonsten bleibt nur das Surfen
über den Schmalbandzugang. Im Rahmen unseres
Themenmonats "Internet" erläutern wir, was hinter den alternativen
schnellen Zugangstechnologien steckt.
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