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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Editorial: Mehr Kostentransparenz!17.04.2005
15:47 Grundvoraussetzung für Akzeptanz neuer Dienste
Lang, lang ist's her, da konnte man beim analogen Anschluss einen
Gebührenzähler dazumieten. Für ein paar Mark extra im Monat wusste
man dann sofort, wie viel Einheiten man bereits vertelefoniert hat.
Mit dem Preis (23 Pfennig pro Einheit) multipliziert ergaben
sich auch die genauen Kosten.
Den Gebührenimpuls gibt es zwar immer noch (oder sollte man inzwischen "Entgeltimpuls" sagen), doch die zusätzlichen monatlichen Kosten dafür kann man sich sparen. Denn selbst bei Telefonaten über die Deutsche Telekom werden die Kosten nur ungefähr angezeigt; bei Konkurrenzfirmen teilweise sogar gar nicht. So muss man auf die monatliche Rechnung warten, wenn man Gewissheit haben will, wie viel man vertelefoniert hat. Und selbst diese Methode ist nicht zuverlässig: Die "dicke Rechnung" kann nämlich auch ein paar Monate später kommen, wenn der entsprechende Anbieter mit der Abrechnung hinterherhinkt. Sie muss trotzdem bezahlt werden, wenn sich der Netzbetreiber die verspätete Abrechnung in den AGB vorhält, wie jüngst geurteilt wurde. Mehr Transparenz über die Kosten tut Not, da die Zahl der Dienste und Verbindungsmöglichkeiten immer weiter zunimmt. Die neue Telekommunikations-Kundenschutzverordnung wäre eigentlich eine prima Möglichkeit, die Pflicht zur Transparenz gesetzlich zu verankern. Vermutlich wird es auch einige Verbesserungen geben, diese aber sicher nur punktuell. Meinem Erachten nach wären die folgenden Regelungen sinnvoll:
Wahrscheinlich gäbe es sogar eine positive Rückkopplung: Je besser und korrekter sich der Verbraucher informiert fühlt, desto eher wird er bereit sein, auch hochpreisige Dienste in Anspruch zu nehmen. Und davon profitieren am Schluss schließlich alle Unternehmen. In der Vergangenheit haben die Preisansagen von 01051 und Co. beispielsweise dazu beitragen, das Kundenvertrauen in Call by Call zu erhöhen. Jedoch haben Tarifansagen das Problem, dass es viele Nutzer gibt, die diese "Werbung" am Beginn jedes Telefongesprächs nicht wollen. Von daher plädiere ich für die oben beschriebenen Informationsmöglichkeiten im Endgerät. Anzeige:
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