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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Das Handy als mobile Mattscheibe08.04.2005
10:16 Kein Ersatz fürs Heimkino, aber für den schnellen "Fernseh-Happen zwischendurch"
Das Handy wird wie ein Schwamm immer mehr
Funktionen in sich aufsaugen, für die es bislang separate Geräte gibt.
Das ist die Quintessenz der aktuellen Studie "TV meets Handy", die der eco
Verband der deutschen Internetwirtschaft herausgegeben
hat. Laut einer Expertenumfrage des Verbandes vertreten 86 Prozent der
Fachleute die Auffassung, dass vor allem das Fernsehen Einzug in die mobilen
Alltagsbegleiter halten wird. "Nicht der Spielfilm, sondern der kleine
Entertainmenthappen für Zwischendurch, beispielsweise Sportsequenzen, Musikclips
und News werden besonders gut ankommen", prognostiziert Dr. Bettina Horster,
Vorstandsmitglied der VIVAI Software AG, Vorsitzende des eco-Arbeitskreises
M-Commerce und Leiterin der Initiative MobilMedia des Bundesministeriums für
Wirtschaft und Arbeit.
nächste Seite: Der Klick zum Kick
88 Prozent der befragten Experten glauben, dass auch künftig die meisten Verbraucher die Mattscheibe in den eigenen vier Wänden einschalten werden. Immerhin liegt das mobile Fernsehen per Handy mit 33 Prozent (Mehrfachnennungen waren erwünscht) schon an zweiter Stelle. Das Handy-TV liegt damit in der Gunst der Experten vor der so genannten Multimedia Home Platform (MHP): Nur 12 Prozent der Fachleute sind von der PC-Medienzentrale fürs Wohnzimmer überzeugt. Kosten für die mobile Fernsehwelt trägt der Verbraucher
Die Kosten für die mobile Entertainment- und Nachrichtenwelt bleiben beim
Verbraucher hängen, meinen 40 Prozent der Fachleute. Ein knappes Viertel (24 Prozent) sehen Chancen, dass die Mobilfunkbetreiber die neue
Gerätegeneration mit TV und Radio über Subventionen in den Markt drücken
werden. 10 Prozent sind überzeugt, dass die Fernsehanstalten den Weg ins
Handy über Premium-Abos finanzieren wollen. Dass die werbetreibende
Wirtschaft als eigentlicher Gewinner dieser Entwicklung über
Sponsorenschaften die Kosten für die neuen TV-Handys übernehmen wird,
glauben lediglich 5 Prozent.
Das wichtigste Gerät zum Radiohören wird wie schon heute so auch in der
Zukunft das Autoradio sein, sagen 67 Prozent der befragten Spezialisten. 48 Prozent stufen das Radio zu Hause als das primäre Empfangsgerät ein. Aber
immerhin 74 Prozent meinen, dass das Handy-Radio künftig im Alltagsleben
eine Rolle spielen wird. Von der Multimedia Home Platform als Radioempfänger
sind 43 Prozent der Fachleute mehr oder minder überzeugt.
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