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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | teltarif.de | 19.03.2010 |
Der führende Chiphersteller
Intel hat auf der CeBIT seine
Vision für das "digitale Zuhause" vorgestellt.
Demzufolge steht der PC künftig nicht mehr im Arbeits-, sondern im Wohnzimmer,
und ist mit allen anderen Multimedia-Geräten (Bildschirme, Stereo-Anlage,
DVD-Player usw.) vernetzt. Dank VT (Virtualisierungstechnologie) und
Dual-Core-Chips mit höherer Geschwindigkeit soll es dann auch kein Problem
mehr sein, verschiedene Aufgaben wirklich gleichzeitig auf dem PC laufen zu
lassen. Im Extremfall kann sogar eine Partition abstürzen - die anderen laufen
davon unbeeinträchtigt weiter.
Selbstverständlich schreit so ein kraftvolles Multimedia-System nach Inhalten, mit denen es gefüttert werden will. Neben bekannten Medien wie DVD werden dabei auch Online-Quellen immer wichtiger. Diesbezüglich stellte Intel auf der Messe eine weltweite Kooperation mit vielen namhaften Inhalte-Anbietern heraus, die DLNA (Digital Living Network Alliance). Besonders erwähnt wurde auch eine Kooperation mit T-Online. Beide Unternehmen wollen gemeinsam daran arbeiten, dass digitale Consumer-Geräte einfach zu bedienen sein werden oder dass sich Inhalte problemlos austauschen und später auch leicht wiederfinden lassen. So soll es möglich werden, ein Video, dessen Wiedergabe man auf dem großen Fernseher im Wohnzimmer begonnen hatte, auch auf einem mobilen Endgerät zu Ende zu betrachten, ohne neu zu bezahlen. Überhaupt Datenaustausch: Intel arbeitet mit vielen Partnern an DTCP/IP (Digital Transmission Content Protection), einem zu Microsoft-Standards alternativem DRM-System (Digital Rights Management). Ziel ist es, die begrenzte Weitergabe der Inhalte innerhalb des "digitalen Zuhause" jeweils zu ermöglichen, das unbegrenzte Weiterverbreiten über das Internet hingegen zu verhindern. Problematisch für den Verbraucher ist, dass hierzu die Inhalte jeweils verschlüsselt werden, es also zu Fehlern bei der Wiedergabe auf nicht kompatiblen Endgeräten kommen kann. Andererseits ist zu befürchten, dass die Inhalte komplett fehlen, wenn diese Mechanismen nicht vorgesehen werden, da die Rechteinhaber sich dann weigern werden, entsprechende Medien und Streams bereitzustellen.
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