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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Was tun, wenn das Handy weg ist?03.03.2005
18:16 So können Sie Ihren Schaden begrenzenInhaltsverzeichnis:1. Erster Schritt: SIM-Karte sperren2. Wie informieren die Mobilfunkanbieter ihre Kunden? 3. Weitere Sicherheitsangebote der Mobilfunkprovider 4. Datenübersicht der einzelnen Mobilfunkanbieter
Echte Schrecksekunden erlebt jeder, der feststellen muss: mein Handy ist weg! Der
erste Gedanke sollte in diesem Moment der Telefonrechnung gelten, egal ob ein neues
und teures Gerät verschwunden ist, ein dringender Anruf erwartet wird oder wichtige
Telefonnummern nur im Handy gespeichert waren. Damit niemand mit dem gefundenen oder
gestohlenen Handy kostspielige Gespräche führen kann, sollte man sofort die SIM-Karte
sperren lassen.
nächste Seite: Wie informieren die Mobilfunkanbieter ihre Kunden?
Im Interesse des Kunden rät jeder Telekommunikationsanbieter, die SIM-Karte
telefonisch über die jeweilige Hotline sperren zu lassen. Nach dem Anruf wird die
Sperrung sofort aktiviert, so die Zusicherung aller Provider. Die längste Zeitdauer
gab Telco mit maximal 15 Minuten an. Lediglich Talkline traf mit der Angabe
"schnellstmöglich" eine etwas vage Aussage. Darüber hinaus bieten etliche Provider
die Möglichkeit der Online-Sperrung über einen Passwort-geschützten Bereich auf der
Internetseite oder per Fax und E-Mail. Die unmittelbare Abschaltung wie im Falle
eines Anrufes wird dabei jedoch nicht garantiert. Da der Mobilfunk-Kunde für alle
bis zur Sperrung anfallenden Kosten haftet, ist der Weg über die Hotline der
sicherste und sinnvollste.
Der Service, die SIM-Karte eigenständig online zu sperren und entsperren, wie ihn E-Plus, o2, Phonehouse und Talkline anbieten, eignet sich eher für eine geplante Sperrung, die nicht unmittelbar dem Schutz vor Missbrauch dient. Zu bedenken ist hierbei, dass die Online-Sperrung zum Teil kostenpflichtig ist, wogegen die telefonische SIM-Karten-Sperrung oft kostenfrei erfolgt. Fast alle Anbieter halten eine Überprüfung der Sperrung durch den Kunden für unnötig. Allerdings kann das durchaus sinnvoll sein, wie ein Redakteur von teltarif selbst feststellen musste. Ihm wurde von einem Provider zwar die Sperrung der SIM zugesagt und der Preis dafür genannt, als er aber sein Handy samt Karte zwei Tage später wiederfand, war die SIM-Karte noch immer aktiv. Doch lediglich debitel fand es zur eigenen Bestätigung für den Kunden sinnvoll, die tatsächliche Sperrung zu einem späteren Zeitpunkt nochmals nachzuprüfen. Dies kann durch einen weiteren Anruf bei der Hotline erfolgen oder per Fax mit der Bitte um Rückruf. Ein Anruf auf die eigene Nummer ist auch bei den Ansagen "Teilnehmer ist zurzeit nicht erreichbar" oder "Teilnehmer ist uns nicht bekannt" keine Garantie dafür, dass die SIM-Karte gesperrt wurde. Sofort neue SIM-Karte bestellen?Bei etlichen Anbietern ist die Sperrung der SIM-Karte kostenfrei, kostenpflichtig wird erst die Bestellung einer Ersatzkarte. Der Preis liegt hier durchschnittlich bei 20 Euro. Da jedoch auch die Entsperrung der SIM-Karte in den meisten Fällen kostenfrei ist, lohnt es sich unter Umständen zunächst abzuwarten, ob das Handy mit Karte nicht wieder auftaucht. Anbieter, die eine Gebühr für die Sperrung der SIM-Karte erheben, erlassen diese jedoch bei gleichzeitiger Bestellung einer Ersatzkarte. Die Kosten der Sperrung werden auf den Preis der neuen SIM angerechnet. In diesem Falle ist die sofortige Bestellung einer neuen SIM-Karte durchaus sinnvoll, insbesondere dann, wenn der Anbieter wie tangens auch die Entsperrung wieder mit einer Gebühr belegt. Lediglich bei Vodafone erübrigt sich jede Überlegung, da mit der Sperrung der SIM-Karte automatisch die Bestellung einer Ersatzkarte ausgelöst wird. Für Prepaidkunden lohnt es sich ebenfalls, die SIM-Karte bei Verlust sofort sperren zu lassen. Alle Anbieter überschreiben das Guthaben, das zum Zeitpunkt der Sperrung noch vorhanden ist, auf eine neue Karte. Der Talkline- und mobilcom-Kunde kann sich das Guthaben sogar auf eine andere, aktive Prepaid-SIM-Karte übertragen lassen. Bedingung dafür ist, dass die Karte beim gleichen Anbieter erworben wurde und im selben Netz läuft. Die alte Rufnummer behält der Kunde auch mit der neuen SIM-Karte. Grundsätzlich gilt das für die gesamte Laufzeit des Mobilfunkvertrages. Bei Prepaid-Kunden ist es vom Aufladebetrag und/oder dem letzten Auflade-Datum abhängig, wie lange dem Nutzer seine Rufnummer erhalten bleibt. Bei einigen Anbietern ändert sich das jedoch mit Sperrung der Prepaid-SIM-Karte. Der mobilcom-Kunde zum Beispiel muss die Karte binnen eines Monats wieder entsperren oder eine Ersatzkarte beantragen, will er die Rufnummer nicht verlieren.
Handy weg? Was Sie jetzt tun sollten
Der Verlust oder Diebstahl eines Handys ist sowohl im Urlaub als auch zu Hause
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