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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Würmer und Trojaner: Die Sicherheitslage im Februar02.02.2005
16:15 Erster gefährlicher Smartphone-Virus aufgetauchtInhaltsverzeichnis:1. Internet: 1329 neue Viren im Januar2. Sicherheits-Updates und AntiSpyware-Programm von Microsoft
Manche Viren sind einfach nicht totzukriegen: Nach Angaben der Sicherheitsexperten
von Sophos ist beispielsweise
zurzeit Zafi.D, der sich im vergangenen Jahr unter
anderem in Weihnachtsgrußkarten versteckte, der am weitesten verbreitete Wurm.
Dahinter folgen mehrere Varianten der Würmer Netsky,
Sober, Bagle und
MyDoom. Sophos erkannte nach eigenen Angaben im Januar
1 329 neue Viren, insgesamt hat das Unternehmen Schutzsoftware gegen
99 829 Viren entwickelt. Der Statistik zufolge waren im Januar über
4,3 Prozent der E-Mails mit einem Virus infiziert, das ist eine von
23 elektronischen Nachrichten.
nächste Seite: Sicherheits-Updates und AntiSpyware-Programm von Microsoft
Weitere Mutationen des Bagle-WurmsEtliche Mutationen hat inzwischen auch der Bagle-Wurm hervorgebracht, zwei davon sind mit Bagle.AX und Bagle.AY in den vergangenen Tagen neu hinzugekommen. Bagle.AX verbeitet sich wie seine Vorgänger mit sehr hoher Geschwindigkeit über den massenhaften E-Mail- bzw. P2P-Versand, mögliche Betreffzeilen können Delivery by mail, Delivery service mail, Is delivered mail, Registration is accepted und You are made active sein. Das Schadens- und Verbreitungspotential des Schädlings wird von Experten als sehr groß eingeschätzt. Auf infizierten Systemen durchsucht der Schädling die lokalen Festplatten nach E-Mailadressen und verschickt sich dorthin. Außerdem ist er in der Lage verschiedene Prozesse wie etwa Antiviren- oder Firewall-Programme zu beenden. Auch Bagle.AY deaktiviert auf dem Rechner befindliche Schutzprogramme. Zusätzlich lädt er ein Programm aus dem Internet und speichert es unter dem Namen re_file.exe im Systemordner. Der Wurm kann nicht im laufenden System entfernt werden. Um ihn unschädlich zu machen, muss ein spezielles Programm geladen werden, das von Herstellern von Antiviren-Software zum Download angeboten wird. Weitere aktuelle Virenwarnungen: Der Trojaner TR/Dldr.Vidlo.h tarnt sich als Telekom-Rechnung und lädt nach einer Aktivierung die eigentliche Trojaner-Komponente aus dem Internet nach und führt diese aus. In Form eines Schlagzeilen-Newsletters des US-Nachrichtensender CNN kommt dagegen der Schädling Crowt-A daher. Er verbreitet sich auf Windows-Systemen über einen E-Mail-Anhang und sucht auf befallenen Systemen nach weiteren E-Mail-Adressen, über die er sich weiter versenden kann. Außerdem öffnet er über den so genannten Port 80 eine Backdoor-Trojaner-Funktion. Zurzeit kursiert auch eine neue Variante des Forbot-Wurms im Internet, der MySQL Open Source-Datenbanksoftware zum Ziel hat. Betroffen sind Rechner mit einem Windows-Betriebssystem. Forbot-DY versucht, sich über Netztwerkfreigaben, die nur mit einfachen Passwörtern geschützt sind, auszubreiten, und nutzt dabei zwei Microsoft Sicherheitsschwachstellen, für die vor längerer Zeit schon Patches bereitgestellt wurden: RPC-DCOM (MS03-039) und LSASS (MS04-011).
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