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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Mehr Kostenkontrolle für Kinder bei Handynutzung20.01.2005
17:40 Deutsches Kinderhilfswerk fordert mehr MedienerziehungInhaltsverzeichnis:1. Verschuldung durch sorglosen Umgang mit dem Handy2. Bislang wird wirkliche Kostenkontrolle teuer bezahlt
Angesichts zunehmender Verschuldung von Kindern und Jugendlichen durch Handyrechnungen
hat das Deutsche Kinderhilfswerk
eine konsequentere Medienerziehung in Kindergärten und Grundschulen gefordert. Kinder
müssten schon früh lernen, dass es bei der Nutzung von Mobiltelefonen oder im Internet
kostenpflichtige Angebote gebe, teilte das Hilfswerk heute in Berlin mit. Für
penetrante Kaufappelle, Gewalt- oder Erotikangebote, die sich gezielt an Kinder und
Jugendliche richten, forderte das Hilfswerk die Einführung von Bußgeldern.
nächste Seite: Bislang wird wirkliche Kostenkontrolle teuer bezahlt
Werbung für Erotik-Logos auf Handy-Displays oder ausgefallene Klingeltöne nutze die Neugier und Unerfahrenheit von Kindern und Jugendlichen bewusst aus, kritisierte Dirk Höschen, Medienreferent des Kinderhilfswerks. "Es gibt Eltern, die für die Handys ihrer Kinder plötzlich Rechnungen von 3 000 Euro bekommen", sagte er. Die immer weiter reichenden Funktionen und Speicherkapazitäten der Mobiltelefone verstärkten diesen Negativ-Trend. Nach Schätzungen hat bereits ein Drittel der Kinder unter acht Jahren ein Handy, bei Jugendlichen sind es bereits 60 Prozent. Verbraucherzentrale verteilt Lernsoftware an SchulenDie Medienerziehung von Kindern sollte nicht länger dem Zufall oder dem persönlichen Engagement von Pädagogen überlassen werden, betonte Thomas Krüger, Präsident des Kinderhilfswerks. Für das Lehramtsstudium forderte er deshalb einen verbindlichen Leistungsnachweis im Bereich Medienpädagogik. Auch die Thüringer Verbraucherzentrale (vzth) sieht angesichts der Verschuldung von Kindern und Jugendlichen durch hohe Handy-Kosten dringenden Handlungsbedarf. Die Verbraucherzentrale hat deshalb speziell für Kinder zwischen zehn und zwölf Jahren eine CD entwickelt, die auf Tücken und Stolperfallen etwa beim Herunterladen von Klingeltönen, Logos und Spielen aufmerksam macht. Die Lernsoftware, die an Schulen verteilt werden soll, richtet sich auch an Eltern und Lehrer. Die Kinder sollen mit der CD auf spielerische Weise sensibilisiert werden, bewusst mit ihren Geld und ihrem Handy umzugehen. Nach Angaben von Projektleiter Ralf Reichertz besitzen Kinder im Schnitt schon mit 9,7 Jahren ihr erstes Handy. Die Hälfte davon hätten bereits ihr zweites und drittes Handy. Rund zwölf Prozent der 13- bis 24-Jährigen seien durchschnittlich mit 1 800 Euro verschuldet. Der überwiegende Grund: der sorglose Umgang mit dem Handy. Während großer Wert auf Ausstattung und Technik gelegt werde, dominiere eine zunehmend unkritische Haltung gegenüber Verträgen, Laufzeiten und Tarifen. Nach Meinung von Experten benötigten allerdings Grundschulkinder noch kein eigenes Mobiltelefon. T-Mobile bringt Handy-Karte für Teenager heraus
Bereits im vergangenen Jahr hatte Verbraucherministerin Renate Künast die
Mobilfunkanbieter aufgefordert, spezielle Handy-Verträge
für Jugendliche anzubieten. Durch die Möglichkeit einer Sperrung von bestimmten Diensten
und Rufnummern sollten die Netzbetreiber und Provider das Kostenrisiko für die
Jugendlichen minimieren. Allerdings erteilten die Mobilfunkanbieter dem Vorstoß Künasts
damals eine Absage. Sowohl Überraschenderweise bietet nun ab 14. Februar der größte deutsche Netzbetreiber doch eine Handy-Karte für Teenager an. Die CombiCard Teens wird zwar als Zusatzkarte zu bestehenden Laufzeitverträgen angeboten, allerdings im Prepaid-Verfahren abgerechnet. Dabei wird die Karte monatlich mit einem festgelegten Betrag von zehn, 25 oder 50 Euro aufgeladen, die Abrechnung erfolgt über die Hauptkarte. Sonderrufnummern mit Vorwahlen wie 0190, 0900 oder 0137 sind bei der CombiCard Teens gesperrt. Zusätzlich können auch Gespräche ins Ausland, International Roaming und GPRS-Dienste gesperrt werden, um hohe Kosten zu vermeiden.
Wirklich günstige Gesprächspreise finden die Jugendlichen
aber auch in diesem Angebot nicht vor: Zwar ist der Versand einer SMS
mit 15 Cent etwas günstiger als bei den
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Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 20.01.2005:
- Kostenloser Umstieg auf T-DSL 2000 wieder möglich |
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Tarife der Provider
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