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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
TK-Markt: Rasante Entwicklung für 2005 erwartet18.01.2005
14:36 Neue Wirelesstechniken, mehr Mobilfunkverträge, Boom im BreitbandInhaltsverzeichnis:1. Durchwachsenes Jahr für TK-Industrie2. Gute Aussichten für Festnetz, VoIP und Breitband
Der weltweiten Telekommunikationsindustrie steht ein Jahr bevor,
in dem wichtige Meilensteine erreicht werden, aber auch schwierige
Fragen zu lösen sind. Dies ist die Kernaussage in den Prognosen der
Technology, Media & Telecommunications Group von Deloitte für 2005.
Frank M. Hülsberg, Partner Technology, Media and
Telecommunications bei Deloitte: "Die rasante Entwicklung des Mobil-
und Wireless-Marktes wird sich 2005 fortsetzen. Die Zahl der
abgeschlossenen Verträge wird bis Jahresende bei fast 2 Milliarden
und die Sättigungsquote in einigen Märkten über 100 Prozent liegen. Zu diesem Zeitpunkt werden außerdem Milliarden RFID-gekennzeichneter Waren in Umlauf gegangen sein. Damit erschließt sich für die Wireless-Industrie eine vielversprechende neue Einnahmequelle."
nächste Seite: Gute Aussichten für Festnetz, VoIP und Breitband
Festnetzbetreiber werden nach Ansicht von Deloitte weiterhin von überlegener Sprachqualität und Zuverlässigkeit profitieren. Im Verlauf des Jahres wird sich das in Milliarden profitabler Gesprächsminuten niederschlagen. Die Betreiber geraten aber auch zunehmend unter Konkurrenzdruck durch Billiganbieter, Mobilfunk und Internet-Telefonie (VoIP). Der Höhenflug der Breitbandnetze setzt sich dank neuer, bandbreitenintensiver Anwendungen zwar fort, doch die Gewinnmargen in diesem Bereich sind deutlich rückläufig. Bei Wireless-Technologien ist ein ähnlicher Trend zu beobachten. Hier bringen WLAN-Hotspots und WiMAX mehr Schlagzeilen als Geld ein. Der künftige Erfolg der Branche hängt von einer Belebung der Nachfrage nach Festnetzverbindungen ab und zwar durch Bündelung von Sprach-, Daten und anderen Diensten, komfortablere und technisch vielseitigere Telefone und die schnellere Glasfaseranbindung von Privathaushalten (Fiber-to-the-Home, FTTH). Mobilfunk bringt trotz Sättigung Geld
Bis Ende 2005 wird die Zahl der Handy-Verträge weltweit bei fast
2 Milliarden liegen. In den Entwicklungsländern Asiens und
Lateinamerikas sind Mobiltelefone sowohl Fortschritt fördernde
Technologien als auch Statussymbol. Dort werden voraussichtlich
besonders hohe Zuwachsraten zu verzeichnen sein. Größter Umsatz- und
Gewinnträger sind weiterhin die Sprachdienste, deren Anteil am
Gesamtumsatz im Durchschnitt über 80 Prozent beträgt. Die
Gesprächsvolumen werden dank einfacherer Bedienung und fallender
Preise stetig zunehmen. Einige Märkte werden bereits 2005 eine
Sättigung von über 100 Prozent erreichen, da immer mehr Kunden
Zweitverträge für Datendienste oder private Zwecke abschließen. Auf
diese Entwicklung reagieren die Anbieter mit neuen Services wie
automatische Umleitung, mehrere Voicemail-Accounts und separate
Abrechnung. Mit mobilen Inhalten lässt sich auch 2005 vor allem bei
der Gerätepersonalisierung Geld verdienen: Die Attraktivität von
Klingeltönen, Real Tones, Wallpapers und einfachen Spielen bleibt
ungebrochen.
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