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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
1&1 und freenet gemeinsam gegen Telekom?17.01.2005
18:17 Joint-Venture von großen DSL-Anbietern beim Netzausbau
Ein Joint-Venture zwischen alternativen DSL-Anbietern
beim Aufbau eines gemeinsamen DSL-Netzes scheint möglich. Das geht
aus einem Artikel in der Welt am Sonntag
(WamS) hervor. Demnach hat
United-Internet-Chef
Ralph Dommermuth sich dahingehend geäußert, dass man sich einer solchen Kooperation
nicht verschließe. Es hätten bereits vier Internet-Unternehmen bei United Internet angefragt,
das unter anderem die Marken 1&1 und
GMX vermarktet, sagte Dommermuth der Zeitung. "Für die
Telekom wäre das sicherlich kein Vergnügen", kommentierte er eine solche Zusammenarbeit
beim Aufbau eines T-Com-Konkurrenz-Netzes. Erst in der
vergangenen Woche hatte United Internet bekanntgegeben, ein eigenes
DSL-Netz aufbauen zu wollen.
Im Gespräch ist demnach vermutlich auch eine Zusammenarbeit mit freenet. Der Hamburger Anbieter prüft dem Bericht zufolge ebenso wie United Internet den Aufbau eines eigenen DSL-Netzes. Freenet-Chef Eckhard Spoerr äußerte sich dahingehend, dass er bereits mit anderen Unternehmen darüber gesprochen habe. Hintergrund für das Streben der Anbieter nach mehr Unabhängigkeit von der Telekom ist ein offensichtliches Chaos bei DSL-Resale-Anschlüssen. Alleine bei 1&1 hängen nach Unternehmensangaben 50 000 Kunden im System fest, weil die Telekom mit der Freischaltung nicht nachkommt. Die bestehenden alternativen Anbieter sind hier bereits einen Schritt weiter. Dennoch ist beispielsweise auch der Mitbewerber Arcor, der sein Netz in mehr als 200 Städten aufgebaut hat, ebenfalls vom Auftragsstau betroffen. Denn dort, wo kein eigenes Netz verfügbar ist, setzt das Unternehmen ebenfalls auf das problembehaftete Resale. Alternative Anbieter haben andere ProblemeVon diesen Problemen unbeeindruckt bleiben Anbieter wie Versatel und HanseNet. Sie haben in bestimmten Regionen und Großstädten ein eigenes Netz aufgebaut, bieten hingegen in bicht direktversorgten Gebieten auch keine Produkte an. Die bisherige Konzentration HanseNets auf den Hamburger Markt brachte dem Unternehmen nach WamS-Angaben einen DSL-Marktanteil von 50 Prozent in der Hansestadt ein. Dass jedoch auch Vollanschlussanbieter Probleme mit dem ehemaligen Monopolisten und Inhaber der sogenannten "letzten Meile" haben, zeigt ein Bericht vom Freitag. Hier moniert Versatel, dass die Telekom nicht genügend Festnetzanschlüsse auf das Versatel-Netz umschalten will. Zum Thema Alternative DSL-Leitungen lesen Sie bitte auch das Editorial mit dem Titel "Ran an den Kunden".
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