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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Netzbetreiber weiten UMTS-Versorgung aus25.12.2004
10:17 3G nun auch in Kleinstädten und an Bundesstraßen verfügbar
Als Vodafone Anfang des Jahres mit der Vermarktung
seiner UMTS-Datendiente begonnen
hatte, war das neue Mobilfunknetz noch ein
Fleckenteppich. Selbst in den als versorgt ausgewiesenen Städten gab es
noch große Lücken im Netz, so dass man sich weiter mit der deutlich
schlechteren Performance via GPRS im GSM-Netz
zufrieden geben musste.
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Inzwischen haben sowohl Vodafone als auch T-Mobile fast alle wichtigen Großstädte versorgt. In den Städten gibt es nur noch kleinere Lücken - zumindest was die Outdoor-Versorgung angeht. Innerhalb von Gebäuden lässt die UMTS-Versorgung nach wie vor oft zu wünschen übrig. Das ist vor allem dann ärgerlich, wenn man sein 3G-Handy nutzen möchte, ohne ständig Einstellungen zur automatischen bzw. manuellen Netzstandard-Wahl vornehmen zu müssen. Automatisches Umschalten nicht immer zuverlässigZwar soll das automatische Umschalten von 3G nach 2G problemlos funktionieren, wenn die UMTS-Funkversorgung zu wünschen übrig lässt. Die Praxis sieht leider anders aus. Wenn man mit schwachem Signal im UMTS-Netz eingebucht ist (ein Balken auf dem Handy-Display), schlägt nicht selten der Rufaufbau fehl. Ankommende Anrufe landen auf der Mailbox oder im Routing-Nirvana. Die einzige Abhilfe ist die manuelle Auswahl des GSM-Standards. In diesem Fall verzichtet man aber freilich auch auf die Features wie Videotelefonie, Mobile-TV und schnelles Surfen in den Multimedia-Portalen der Netzbetreiber. Dafür wird man durch eine längere Akku-Laufzeit und sichere Verbindungen im naturgemäß noch deutlich besser ausgebauten GSM-Netz belohnt. Probleme beim Netzausbau
UMTS ist noch neu und somit ist es auch nicht verwunderlich, dass der Netzausbau
selbst in Ballungsräumen noch deutlich hinter den GSM-Netzen zurückbleibt. Die
Netzbetreiber bekommen oft die notwendige Hardware gar nicht so schnell geliefert,
wie sie diese benötigen würden. Dazu kommen Probleme mit Städten, Gemeinden und
Bürgerinitiativen, die sich durch die Funkwellen eines neuen UMTS-Senders gestört
fühlen. Nicht zuletzt spielen auch wirtschaftliche Erwägungen eine wichtige Rolle.
Einerseits müssen die Vorgaben der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und
Post (RegTP) zum Netzausbau
eingehalten werden. Andererseits nutzen bislang nur wenige Kunden das neue Netz,
so dass eine Versorgung außerhalb der Städte und Ballungsräume wirtschaftlich noch
wenig Sinn macht.
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