Der Handymarkt in Deutschland scheint entgegen aller Annahmen doch noch
nicht gesättigt zu sein.
Alleine am ersten Verkaufstag hat
Tchibo nach Angaben
des
Focus mehr als
20 000 Handys
verkauft. Dabei ist das günstigste Handy für 39,95 Euro in vielen Shops schon
restlos ausverkauft. teltarif hatte über dieses Gerät bereits am ersten Verkaufstag
ausführlich
berichtet.
Der Netzanbieter o2, dessen Netz Tchibo für sein Angebot
nutzt, hatte nach Angaben
des Branchendienstes
Werben & Verkaufen
für 2005 mit einem Gesamtabsatz
von 100 000 Geräten gerechnet. Der Mobilfunkanbieter
Quam, der damals
mit einer groß angelegten Werbekampagne auf den Markt kam,
meldete nach drei
Monaten Marktpräsenz stolz den 50 000. Kunden. Diese Marke dürfte der
Kaffeeröster aus Hamburg nach nur einer Woche geknackt haben.
Verwunderlich ist das nicht. Bei dem Angebot handelt es sich um eine
Prepaid-Karte, bei der alle innerdeutschen Gespräche rund um die Uhr
35 Cent kosten. Bei keiner anderen Prepaid-Karte sind die Minutenpreise
gerade zur Hauptzeit so niedrig. Auch Vertragskunden zahlen oftmals mehr. Es bleibt
also abzuwarten, wie die etablierten Mobilfunkanbieter
dieses Signal werten.
Viele Kunden entscheiden sich wegen günstiger Preise für einen Anbieter,
nicht wegen einer guten Marketingkampagne oder interessanten, aber viel zu teuren
Multimedia-Diensten.
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17.10.2004: Tchibo: Kompakt-Handy ausverkauft - Nachschub in Sicht
14.10.2004: Tchibo-SIM-Karten auch ohne Personalausweis
04.10.2004: Kaffee-Röster: Erfahrungen mit dem Tchibo Kompakt-Handy
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