Suchmaschinenbetreiber soll Browser-Experten engagiert haben
Der Suchmaschinenbetreiber Google
arbeitet offensichtlich an einem eigenen Internetbrowser. Laut einem Bericht der
amerikanischen Tageszeitung
New York Post soll
das Unternehmen vier Programmierer eingekauft haben, die zuvor bei der Entwicklung
des Internet Explorers von
Microsoft beteiligt waren.
Darunter sollen sich Adam Bosworth, der Chefentwickler des Internet Explorers,
und Joshua Bloch, einer der renommiertesten Java-Experten, befinden. Auftrieb
erhalten die Spekulationen dadurch, dass der Suchmaschinenbetreiber den
Mozilla Developer Day
auf seinem eigenen Firmengeländer veranstaltet hat. Der Open Source-Browser
Mozilla könnte als Basis für einen eigenen Google-Browser dienen.
Demnächst will Google auch den E-Mail-Service Gmail
starten. Kunden sollen dabei kostenlos einen 1 GB großen Speicherplatz
für E-Mails erhalten. Dafür müssen die Kunden aber wohl personalisierte
Werbeeinblendungen in Kauf nehmen. Das hatte gerade bei den deutschen Daten-
und Verbraucherschützern für Proteste gesorgt. Wann
der Gmail-Dienst gestartet wird, ist noch nicht bekannt.