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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
T-Mobile und E-Plus: Handy-Subventionen sollen runter16.09.2004
15:40 Mobile Datendienste vor dem Massenmarkt
Zur Eröffnung der Konferenz
Zukunftsforum Mobiles Internet 2010
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
(BMBF)
sprach René Obermann, Vorstandsvorsitzender der
T-Mobile AG. Er erwartet eine intensive
Nutzung mobiler Datendienste in der Zukunft, trotz der abwartenden
Einschätzung diverser Auguren. Die
Tarife für den mobilen
Online-Zugang seien bereits "besser als ihr Ruf".
Langsam würden die Kunden die Zurückhaltung aufgeben. So
registriere T-Mobile monatlich fast 20 Millionen Besuche auf dem
mobilen Portal, mit steigender Tendenz.
Obermann erklärte, dass die Konfiguration der Dienste vereinfacht werden müsse. Seine Frau hätte vor wenigen Tagen selber erlebt, welche Probleme diese bereiten könne. Auch solle der Kunde künftig das Gefühl haben, "ein Netz" zu verwenden, selbst wenn im Detail verschiedene Technologien tätig würden: WLAN dort, wo die meisten Nutzer mit Laptop seien, sonst UMTS oder dessen verbesserte Variante HSDPA, sowie natürlich GPRS in nicht UMTS-versorgten Gebieten. Den automatischen Wechsel solle der Kunde möglichst nicht bemerken. Bezüglich der Tarife für Sprachtelefonie erklärte Obermann, dass er diese gerne senken möchte. Jedoch sei es nicht möglich, gleichzeitig günstige Tarife und hohe Endgerätesubvention zu haben. Hier sollen Subventionen zugunsten niedrigerer Tarife abgebaut werden. Wörtlich sagte er: "Da müssen wir ran, auch wenn das vielleicht mal einen Prozent Marktanteil kostet." Aber auch die Endgeräte-Hersteller müssten sich bemühen, künftig sowohl bessere als auch günstigere Geräte zu liefern. E-Plus will ebenfalls Subventionen senkenThorsten Dirks, Chief Officer für Innovation bei E-Plus, stieß in seinem Vortrag in die gleiche Kerbe: die Subventionen für Endgeräte seien zu hoch. Ebenso verurteilte Dirks die Tendenz einiger neuer UMTS-Netzanbieter, mit massiven Discount-Aktionen in den Markt zu gehen. Dabei erwähnte er als Negativbeispiel Österreich, wo der Anbieter 3 Neukunden auf Lebenszeit kostenlose netzinterne Gespräche verspricht. In Dänemark sei das Preisniveau dank neuer Discounter binnen 18 Monaten um 50 Prozent gesunken. Andererseits erklärte Dirks, dass in Nachbarländern wie Frankreich oder Italien ein deutlich höherer Anteil der Telefonate mobil abgewickelt wird als hierzulande. Eine der Gründe dafür sei das Preisniveau. WLAN sieht Dirks als eine Art "DECT für Daten". Der Aufbau von WLAN-Zellen sei folglich die private Angelegenheit des jeweiligen Nutzers. Öffentliche Hotspots will E-Plus nicht installieren. Anzeige:
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