Getestet

FRITZ!Box Fon: VoIP leicht gemacht

Die FRITZ!Box Fon im teltarif-Test
Kommentare (274)
AAA

Der Kampf um die DSL-Kunden ist derzeit stark wie nie, wodurch nicht nur die DSL-Tarife immer günstiger werden, sondern auch entsprechende Hardware günstig erworben werden kann. Gleichzeitig ist das Telefonieren über das Internet den Kinderschuhen entwachsen und zahlreiche Anbieter bieten entsprechende Dienste zu annehmbaren Tarifen an. Erhält man dann vom Voice-over-IP-Anbieter noch eine geografische Rufnummer, ist man für andere durch den VoIP-Dienst auch ganz normal per Festnetz erreichbar. Damit braucht man - mit Einschränkungen - eigentlich nur noch einen DSL-Anschluss und einen VoIP-Anbieter, um telefonieren und gleichzeitig im Internet surfen zu können. Fehlt nur noch Hardware, die beide Funktionen einfach und komfortabel nutzbar macht: Die FRITZ!Box Fon von AVM. Diese konnten wir in den letzten Tagen in der freenet.edition ausgiebig testen.

Vier Geräte in einem

Anschluss-Schema der FRITZ!Box Fon Bei der FRITZ!Box Fon von AVM handelt es sich um ein Gerät, das eine Telefonanlage, einen VoIP-Adapter, einen DSL-Router und ein DSL-Modem in einem Gerät vereint. Zur Installation der Box verbindet man diese mit dem DSL-Splitter und dem NTBA bei ISDN bzw. der Telefondose, wenn man einen analogen Anschluss besitzt. Die vorhandenen analogen Telefone können dann an die Box angeschlossen werden. Dafür sind ein F-codierter, ein U-codierter und ein N-codierter Anschluss vorhanden, so dass zum Beispiel zwei Telefone und ein Anrufbeantworter oder ein Telefon, ein Anrufbeantworter und ein Fax angeschlossen werden können. Außerdem kann ein PC per USB oder LAN-Kabel an die Box angeschlossen werden. Will man allerdings mehrere Computer am DSL-Anschluss betreiben, muss zusätzlich ein Netzwerk-Switch oder -Hub vorhanden sein.

Die Konfiguration der Box erfolgt über eine webbasierte Oberfläche. Diese listet die Funktionen sortiert nach Telefonie, Internet und Systemeintellungen auf. Außerdem gibt es noch ein Journal und eine Hilfe-Funktion.

Eingebaute Telefonanlage unterstützt alle wichtigen Features

Als Telefonanlage bietet die FRITZ!Box Fon die wichtigsten Funktionen. Hat man einen ISDN-Anschluss, können bis zu zehn Rufnummern programmiert werden, von denen wiederum sechs automatisch oder per Kurzwahl als abgehende Kennung verwendet werden können. Gängige Anschlussmerkmale wie CLIP, CLIR und Anklopfen werden unterstützt und verzichtet man auf die spontane Amtsholung, sind auch kostenlose interne Gespräche möglich. Eine Kurzwahl-Funktion bietet zudem die Möglichkeit, bis zu 40 Rufnummern einzuprogrammieren, die dann durch Wahl von nur zwei Zahlen automatisch angewählt werden. Allerdings darf dazu die spontane Amtsholung ebenfalls nicht aktiviert sein. Bei spontaner Amtsholung wiederum kann eine Call-by-Call-Vorwahl eingespeichert werden, die dann vor jede Rufnummer automatisch vorgewählt wird, wenn das Gespräch über das Festnetz geleitet wird.

Umfangreichere Telefonanlagen-Funktionen, wie zum Beispiel die Programmierung der Signalisierungsreihenfolge oder eine zeitgesteuerte Signalisierung an bestimmten Endgeräten, fehlen bei der FRITZ!Box Fon. Dafür macht diese das Telefonieren über das Internet so einfach wie noch nie.

1 2 vorletzte