Der Kampf um die
DSL-Kunden ist derzeit
stark wie nie, wodurch nicht nur die
DSL-Tarife immer günstiger werden, sondern auch entsprechende Hardware
günstig erworben werden kann. Gleichzeitig ist das Telefonieren über das
Internet den Kinderschuhen entwachsen und zahlreiche Anbieter bieten
entsprechende Dienste zu annehmbaren Tarifen an. Erhält man dann vom
Voice-over-IP-Anbieter noch eine geografische
Rufnummer, ist man für andere durch
den VoIP-Dienst auch ganz normal per Festnetz erreichbar. Damit braucht man - mit
Einschränkungen - eigentlich nur noch einen DSL-Anschluss und einen
VoIP-Anbieter, um telefonieren und gleichzeitig im Internet surfen zu können.
Fehlt nur noch Hardware, die beide Funktionen einfach und komfortabel
nutzbar macht: Die
FRITZ!Box Fon von
AVM. Diese konnten wir in den letzten
Tagen in der freenet.edition ausgiebig testen.
Vier Geräte in einem

Anschluss-Schema der FRITZ!Box Fon
Bei der FRITZ!Box Fon von AVM handelt es sich um ein Gerät, das eine
Telefonanlage, einen VoIP-Adapter, einen DSL-Router und ein DSL-Modem in
einem Gerät vereint. Zur Installation der Box verbindet man diese mit dem
DSL-Splitter und dem NTBA bei ISDN bzw. der Telefondose, wenn man einen
analogen Anschluss besitzt. Die vorhandenen analogen Telefone können dann
an die Box angeschlossen werden. Dafür sind ein F-codierter,
ein U-codierter und ein N-codierter
Anschluss vorhanden, so dass zum Beispiel zwei Telefone und ein Anrufbeantworter
oder ein Telefon, ein Anrufbeantworter und ein Fax angeschlossen werden können.
Außerdem kann ein PC per USB oder LAN-Kabel
an die Box angeschlossen werden. Will man allerdings mehrere Computer am
DSL-Anschluss betreiben, muss zusätzlich ein Netzwerk-Switch oder -Hub
vorhanden sein.
Die Konfiguration der Box erfolgt über eine webbasierte Oberfläche. Diese
listet die Funktionen sortiert nach Telefonie, Internet und Systemeintellungen
auf. Außerdem gibt es noch ein Journal und eine Hilfe-Funktion.
Eingebaute Telefonanlage unterstützt alle wichtigen Features
Als Telefonanlage bietet die FRITZ!Box Fon die wichtigsten Funktionen.
Hat man einen ISDN-Anschluss, können bis zu zehn Rufnummern programmiert werden,
von denen wiederum sechs automatisch oder per Kurzwahl als abgehende Kennung
verwendet werden können. Gängige Anschlussmerkmale wie CLIP, CLIR und Anklopfen
werden unterstützt und verzichtet man auf die spontane Amtsholung, sind auch
kostenlose interne Gespräche möglich. Eine Kurzwahl-Funktion bietet zudem die
Möglichkeit, bis zu 40 Rufnummern einzuprogrammieren, die dann durch Wahl
von nur zwei Zahlen automatisch angewählt werden. Allerdings darf dazu die
spontane Amtsholung ebenfalls nicht aktiviert sein. Bei spontaner Amtsholung
wiederum kann eine Call-by-Call-Vorwahl eingespeichert werden, die dann vor jede
Rufnummer automatisch vorgewählt wird, wenn das Gespräch über das Festnetz
geleitet wird.
Umfangreichere Telefonanlagen-Funktionen, wie zum Beispiel die Programmierung der
Signalisierungsreihenfolge oder eine zeitgesteuerte Signalisierung
an bestimmten Endgeräten, fehlen bei der FRITZ!Box Fon. Dafür macht diese das Telefonieren
über das Internet so einfach wie noch nie.