teltarif.de MOBIL · DIENSTE
Größtes deutschsprachiges Telekommunikations-Magazin *
Newsletter für: 
Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. mobicroco Meldung Meinung Service 22.05.2013 

Sei schlau, telefonier blau. www.blau.de
 

Erster Trojaner für Pocket PCs aufgetaucht

06.08.2004
21:08

Backdoor-Programm soll wirklichen Schaden anrichten

Das IT-Sicherheitsunternehmen Kaspersky Labs warnt vor dem ersten Backdoor-Programm für Pocket PCs, das anscheinend wirklich Schaden anrichten kann. Der Trojaner greife Geräte an, die auf dem Betriebssystemen Windows Mobile und Windows CE basieren. Anfang Juli wurde schon einmal ein Virus für mobile Geräte entdeckt. Dabei handelte es sich allerdings um einen "proof of concept"-Virus für Windows CE, mit dem der Autor sein Können unter Beweis stellen wollte.

Das etwa fünf Kilobyte große Programm "Backdoor.WinCE.Brador.a" - kurz "Brador.A" - erlaubt dem Autor den Zugriff auf infizierte mobile Endgeräte, indem es mehrere Ports des Pocket PCs öffnet. Dazu erstellt es seine eigene Verknüpfung mit dem Namen sychost.exe im Autostart-Ordner von Windows und erhält damit beim Starten des PDAs die Kontrolle über das System. Der Trojaner ermittelt die IP-Adresse des infizierten Geräts und sendet sie mit dem Hinweis, dass das Programm aktiv und am Netz ist, an den Viren-Autor. Über die geöffnete Hintertür kann der Autor dann Dateien hoch- und herunterladen sowie Programme starten.

Der Virus kann sich nicht selbst vermehren, wird aber über als infizierte Anlage einer E-Mail-Nachricht, über das Internet oder über eine ActiveSync-Verbindung mit einem PC verbreitet. "'WinCE.Brador.a' ist ein echtes Schadensprogramm. Hier geht es nicht um Virenautoren, die nur ihr Können beweisen wollen, sondern um ein Programm mit allen für Backdoor-Programme typischen destruktiven Funktionen", warnt Eugene Kaspersky, Leiter der Anti-Viren-Forschung bei Kaspersky Labs.

Symantec rät Besitzern von infizierten Geräten, die svchost.exe zu löschen und anschließen das Betriebssystem sowie alle Anwendungen neu zu installieren. Aktuelle Virensignaturen sollen den Schädling erkennen können.

Die Analytiker von Kaspersky Labs gehen davon aus, dass der Autor von "Brador.A" aus Russland stammt. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Information über den Virus in russischer Sprache von einer russischen E-Mail-Adresse stammt. Nimmt die Entwicklung der PDA-Viren den gleichen Verlauf wie die der Computer-Viren, drohe eine "Virenepidemie für mobile Geräte", fürchten die Sicherheitsexperten. Schon die Bezeichnung "Brador.A" deutet darauf hin, das mit weiteren Schädlingsversionen gerechnet wird.

Anzeige:
Smart-Option: 200 Min + 200 SMS + InternetFlat 200. Nur 9,90€! Jetzt supergünstige Allnet-Spar-Flat sichern!
Freeflat 6 Monate gratis. Sparen Sie fast 180 EUR! Hier klicken!Smart S: Basis-Smartphonepaket für 9,95€/Monat. Bestellen!

Meinungen und Erfahrungen der Community:

Weitere News vom 06.08.2004:

- Erster Trojaner für Pocket PCs aufgetaucht
- dump:net streicht Einwahlentgelt im Surf-Tarif
- Künftig Warn-SMS bei Premium-SMS-Diensten?
- DSL: Geht freenet die Luft aus?
- Mobilcom testet Push-to-Talk
- Inverssuche: Arcor gibt keine Kundendaten weiter
- MMS zu teuer?
- Praktisch: Zwei Videotelefonie-Handys für insgesamt 270 Euro
- Tiscali-Flat bleibt bei 15,90 Euro
- Jugendliche surfen häufig zum Zeitvertreib
- Mobile Endgeräte im Visier von Virenautoren
- mobilcom bringt Push-to-Talk nach Deutschland
- Erneut im Programm: Multimedia-Handy beim Discounter
- Alle Meldungen aus der Kalenderwoche, aus der auch obige Meldung ist
- Alle Meldungen der letzten sieben Tage

Werbung

hier klicken!


 
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2013 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB] · [Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs]
*) teltarif.de registrierte zuletzt 1 290 000 Unique User pro durchschnittl. Monat
Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2013-02 Erwachsene ab 14 Jahre