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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
o2 surf@home: Wie sollen die Tarife aussehen?20.07.2004
17:58 Akzeptanz von verschiedenen Preismodellen wird derzeit in einer Meinungsumfrage getestet![]() Der "DSL-Anschluss" bei o2: Die UMTS-Surfbox Wie bereits angekündigt, will o2 seinen Kunden ab Herbst die surf@home Box zur Verfügung stellen. Die Box ermöglicht einen Internetzugang über das UMTS-Netz des Münchener Netzbetreibers. Kombiniert mit dem Mobilfunkanschluss o2 Genion soll damit der Festnetzanschluss überflüssig werden. Bisher waren viele Genion-Kunden eben wegen der fehlenden Alternativen für den Internetzugang weiterhin auf den Festnetzanschluss angewiesen, obwohl sie ihn zum Telefonieren kaum noch genutzt haben. Zu den Preisen hieß es bislang aus München lediglich, dass sich surf@home vor allem an Gelegenheitssurfer wende und dass es Abrechnungsmodelle sowohl nach der übertragenen Datenmenge als auch nach der Online-Zeit geben werde. Ab 2005 soll der zunächst nur mit surf@home verfügbare Internet-Tarif innerhalb der Homezone auch für die Nutzung mit einem UMTS-Handy oder mit einer Laptop-Modemkarte erhältlich sein. Eine solche "Surfzone" war bereits seit einigen Jahren im Gespräch, wurde aber bislang noch nicht realisiert. Derzeit erforscht das Marktforschungsinstitut Vocatus im Auftrag von o2 die Meinung potentieller Kunden zu einem solchen Angebot. In einer ausführlichen Umfrage im Internet werden unterschiedliche Preismodelle vorgestellt, die der Befragte hinsichtlich ihrer Attraktivität bewerten soll. Obwohl in der Umfrage erwähnt wird, dass es zeit- und volumenbasierte Tarife geben soll, werden anschließend nur zeitbasierte Preismodelle abgefragt. Konkret ging es dabei um die beiden folgenden Preismodelle für surf@home:
Verglichen werden diese beiden UMTS-basierten Szenarien mit einem Analoganschluss der T-Com und T-DSL auf der einen Seite sowie einem klassischen ISDN-Anschluss und der Nutzung von Internet-by-Call auf der anderen Seite.
Bei allen Beispielen wird der Befragte jeweils deutlich darauf hingewiesen,
dass der Vorteil von surf@home sei, dass man keine Festnetz-Grundgebühr mehr bezahlen
müsse. Das ist zwar richtig, dafür liegt die Download-Geschwindigkeit bei UMTS
mit maximal 384 Kilobit pro Sekunde
allerdings auch deutlich unter den gängigen DSL-Geschwindigkeiten.
Ein Download dauert also entsprechend länger und wird somit bei zeitbasierten
Abrechnungsmodellen automatisch teurer.
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