Im vergangenen Jahr startete
WapD
mit einem mobilen
Chat-Service für Handyfans. Die Firma
ermöglichte die kostenlose Nutzung des IRC-Chats und des
ICQ-Instant Messengers über
WAP-Handys.
In Verbindung mit günstigen Flatrates, wie sie in Deutschland derzeit von
Vodafone und
o2 angeboten werden, stellen
diese Angebote eine sehr preiswerte Alternative zu Handy-Telefonaten oder dem Austausch
von
SMS-Nachrichten dar.
Seit einigen Tagen haben WapD-Kunden mit der WapMail einen weiteren Punkt in ihrem
Dienste-Menü. Ein Newsletter des Anbieters brachte jetzt Klarheit: Nach ICQ und IRC
bietet WapD jetzt auch einen E-Mail-Service für die Nutzung vom Mobiltelefon aus an.
Dabei bietet das Unternehmen keine eigenen Mail-Adressen, sondern den Zugriff auf die
bestehenden elektronischen Postfächer seiner Kunden.
Über das Internet-Kundenmenü kann die eigene Mailbox konfiguriert werden. Genutzt
werden kann jede E-Mail-Adresse, auf die man per POP3 und IMAP4 zugreifen kann. Auch
der Mail-Versand über SMTP ist - genau wie am heimischen PC - möglich.
Konfiguration per WWW möglich
Im Internet-Kundenmenü hinterlegt man die Server-Daten, Mail-Adresse sowie den
Benutzernamen und das Passwort. Anschließend kann man per WAP-Handy auf eingegangene
Mails zugreifen, diese lesen, beantworten und auf Wunsch auch vom Server löschen. Da
WapD seine Dienste kostenlos anbietet, ist es bei Bedarf auch möglich, mehrere
Kundenkonten zu eröffnen, um so beispielsweise unterwegs auf verschiedene E-Mail-Adressen
Zugriff zu haben.
Gab es in der Vergangenheit hin und wieder Ausfälle
bei WapD, so läuft der Zugang nach Erfahrungen der teltarif.de-Redaktion in letzter
Zeit sehr stabil. Sollte es einmal technische Probleme geben, so bietet WapD auch
Support via IRC-Chat an. Hierzu wählt man unter irc.wapd.de den Channel #wapd
aus.
Eine Alternative für PDA-Besitzer oder Nutzer von WAP 2.0-fähigen Handys
ist der kostenlose E-Mail-Service unter der Adresse www.mail2pda.com. Auch hier kann man seine normalen Mail-Konten
abfragen und das Angebot ist kostenlos. Vorteil für Gelegenheitsnutzer ist, dass im
Gegensatz zu WapD keine Anmeldung erforderlich ist. Dafür ist das System auch nicht
ganz so komfortabel in der Bedienung.