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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Keine Überraschung: a c n stellt Flat500 ein07.07.2004
11:22 Volumentarif wird in Stundentarif umgewandelt
Zum 19. August stellt der Internetprovider a c n
seinen Tarif Flat500
auch für Bestandskunden ein. Der Tarif, ein zeitunabhängiger
Schmalband-Internettarif mit einer Volumenbegrenzung von
500 MB pro Monat, war der ideale Tarif für Langzeitchatter.
Nun wird er umgewandelt in einen Stundentarif. Neukunden konnten diesen Tarif
ohnehin seit Ende April, einen Monat nach Start des Tarifes, nicht mehr
buchen.
Zu erwarten war diese Änderung in jedem Fall, denn ein Volumentarif kann sich im Schmalbandbereich für den Anbieter nicht rechnen. Schließlich muss dieser Interconnection-Gebühren pro Minute an die T-Com zahlen, was mit einer Begrenzung des Datenvolumen auf Kundenseite nur schlecht kontrollierbar ist. Ist der Nutzer nämlich 24 Stunden am Tag online, überträgt dabei aber nur wenig Daten, bleibt er zwar innerhalb seiner Volumengrenze, verursacht dem Anbieter aber hohe IC-Kosten. Wohl aus diesem Grund können Bestandskunden für die monatliche Grundgebühr von 47,99 Euro künftig nur noch 70 Stunden pro Monat surfen und brauchen sich um das übertragene Datenvolumen keine Gedanken mehr machen. Allerdings sind die 70 Stunden vergleichsweise wenig: Die T-Com-Tochter T-Online - seinerseits auch nicht für Dumping-Preise bekannt - lässt ihre Kunden im Surftime120 für nur zwei Euro mehr im Monat 50 Stunden länger ins Netz. Bei a c n kommt noch hinzu, dass eine Einrichtungspauschale von 69 Euro zu entrichten war. Von der Umstellung sind nach Angaben von Rudolf Peschel, Geschäftsführer von a c n, "einige hundert Kunden" betroffen. Zum Aus des Tarifes habe das Nutzerverhalten beigetragen. Einige Kunden hätten zwei Megabyte ihres Volumens verbraucht, dafür seien sie aber fast ununterbrochen online gewesen. "Wir haben diese User fleißig subventioniert", sagte er. Der Tarif hätte weiter angeboten werden können, jedoch hätte man den monatlichen Preis deutlich erhöhen müssen. Angesprochen auf das Preis-Leistungs-Verhältnis des neuen Modells sagte Peschel gegenüber teltarif.de, dass er noch einmal darüber nachdenken wolle, ob a c n diese Konditionen so lasse. Allerdings betonte er, dass a c n nicht T-Online sei und die allgemeine Preisentwicklung im Internet by Call derzeit mehr einem Leeren der Kriegskassen als einem wirtschaftlichen Arbeiten entspreche. "Minutenpreise von 0,28 Cent sind nicht tragbar." Kunden, die mit den Änderungen nicht einverstanden sind, haben die Möglichkeit, den Tarif außerordentlich zu kündigen. Anzeige:
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