![]() |
||||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 13.02.2012 |
Es geht los: T-DSL-Reseller stehen in den Startlöchern30.06.2004
17:01 Nur Arcor hat bisher konkrete Wiederverkaufsprodukte bekannt gegebenInhaltsverzeichnis:1. Telekom muss Zugang zu T-DSL-Anschlüssen bieten2. Arcor: Sonderaktion zum Resale-Beginn 3. 1&1 will den Breitband-Markt aufmischen
Morgen ist es soweit: Dann stellt die T-Com
ihr Produkt T-DSL auch den Wettbewerbern zur direkten Vermarktung zur
Verfügung. Andere
DSL-Provider können somit DSL-Anschlüsse der
Festnetzsparte der Deutschen Telekom im eigenen Namen und auf eigene Rechnung
anbieten und darauf abgestimmte Angebote auf den Markt bringen. Entsprechende
Resale-Verträge haben bereits 1&1,
Arcor und QSC mit der T-Com
geschlossen.
Nicht jeder T-DSL-Neukunde wird automatisch zum Telekom-KundenBislang konnten die Provider nur auf Provisionsbasis T-DSL-Anschlüsse vermitteln. Der Kunde erhält dabei zwei Rechnungen - eine von der Telekom für die monatlichen DSL-Anschluss-Grundkosten, die andere vom jeweiligen Anbieter für die Nutzung des Anschlusses. Beim neuen Resale erhält der Kunde nur noch eine Rechnung vom jeweiligen Anbieter für den monatlichen DSL-Grundpreis und die Surfkosten. Alternative Anbieter wie QSC dagegen konnten nur DSL durch Legen eigener Leitungen oder auf Basis des so genannten Line-Sharings offerieren. Auch wenn es dem Kunden vielleicht egal ist, von wem und wie viele Rechnungen er erhält, so lange nur der Preis gleich bleibt, so verbirgt sich hinter dieser Neuerung doch eine für den Kunden wichtige Akzentverschiebung: Der Breitband-Internetnutzer ist nämlich nicht Kunde der Telekom, wenn er über einen Reseller einen T-DSL-Anschluss bestellt, sondern Kunde des jeweiligen Resellers. Das spielt vor allem im Kündigungsfall eine Rolle, denn wer seinen DSL-Vertrag bei einem Anbieter für beendet erklärt, kündigt damit auch gleich seinen gesamten T-DSL-Anschluss. Bei einem Wechsel zu einem Konkurrenten würde somit erneut ein Einrichtungsentgelt für den Anschluss anfallen. Zurzeit beträgt das von der Telekom erhobene Einrichtungsentgelt 99,95 Euro, große Preisnachlässe sind bei anderen Anbietern auch in Zukunft wohl nicht zu erwarten - abgesehen von Aktionen. Zwar kann man damit rechnen, dass Reseller zunächst aggressiv an den Markt gehen werden, um möglichst viele Kunden an sich zu binden. Doch große Preissprünge sind bei den derzeitigen Preisen im Breitbandbereich nicht zu erwarten, außer der Anbieter holt die Kosten auf anderer Seite wieder rein. EU-Kommission verpflichtete Telekom zum T-DSL-Anschluss-VerkaufNicht jeder T-DSL-Kunde wird also automatisch zum Kunden der Telekom. Die hatte bislang den Resellern für die Neukunden-Akquirirung eine Provision gezahlt. Der Bonner Konzern, deren Online-Tochter T-Online den mit Abstand größten Teil aller T-DSL-Nutzer ins Internet bringt, profitiert aber weiterhin von jedem neuen DSL-Kunden: Sie berechnet den Providern einen Abschlag in Höhe von elf bis 15 Prozent auf den Endkundenpreis für die Überlassung der Breitbandanschlüsse. Allerdings bietet der Bonnern Konzern seine Zugänge nicht aus freien Stücken der Konkurrenz an: Vielmehr ist sie durch eine Verordnung der EU-Kommission dazu verpflichtet. Die Wettbewerber der Telekom versprechen sich durch den T-DSL-Resale neuen Kundenzustrom. Dabei können sie nun ohne großen Aufwand den Breitbandmarkt analysieren und bei gegebener Nachfrage die eigene Infrastruktur in bestimmten Gebieten ausbauen. In gewisser Weise können sie das Resale-Angebot als Testlauf für den eigenen Netzausbau nutzen - so sieht es beispielsweise der alternative DSL-Anbieter Arcor.
Arcor hat jetzt auch als erster Anbieter Details zu seinem
T-DSL-Resale-Programm bekannt gegeben. Durch das mit der Telekom geschlossene
Abkommen kann das Unternehmen jetzt nicht nur
in den bisher aus eigener Kraft erschlossenen 200 Städten mit
170 000 DSL-Kunden Breitband-Internetzugänge anbieten, sondern
auch überall dort, wo T-DSL verfügbar ist. Über das eigene Netz erreicht
Arcor bislang rund 38 Prozent der Haushalte mit schnellen Internetanschlüssen,
die Verfügbarkeit steigt durch den T-DSL-Resale auf rund 90 Prozent. Für
die alternative Telefongesellschaft ergeben sich so neue Möglichkeiten, zu den
großen Drei - T-Online (2,44 Millionen Kunden), 1&1 (750 000) und
AOL (500 000) - aufzuschließen.
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 30.06.2004:
- Faventia senkt Preise für T-DSL-Volumentarife |
|
Die Technik
DSL-Themen im Überblick
Kosten für PrivatkundenWas ist DSL? Was ist ADSL2+? Was ist VDSL? Was ist ein Backbone? DSL-Alternativen Was ist NGN? Internet-Telefonie (VoIP) Aktuelle Tipps
Die richtige DSL-Hardware
Letzte Meldungen zum ThemaÜbersicht: NGN-Features Lahmes DSL: Das steckt dahinter Internetradio über WLAN FRITZ!Box von AVM Meinung und Diskussion
Günstig surfen
teltarif.de-Breitband-Rechner
Schnell surfen
Tipps und Tricks
Internet-by-Call-Tarifrechner Der Mobilfunk-Daten-Rechner Aktuelle DSL-Flatrates Kabel-Internet-Tarife Überblick: LTE-Tarife Tarife: Satelliten-Internet
DSL beschleunigen
Internet-Ratgeber
Internet-Dienste
Alles zu Internet by Call Kostenlos surfen SMS kostenlos Freie Domains finden E-Mail: POP- und IMAP-Daten Freemailer im Überblick
Internet-Anbieter
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||