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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Mobiler Trend 2004: Push-to-Talk-Handys15.03.2004
17:30 Walkie-Talkie Handys für jugendliche sehr interessant
Der Mobilfunktrend des Walkie-Talkie-Handys soll in diesem Jahr aus den USA nach Europa überschwappen. Eine von Talkline in Auftrag gegebene Emnid-Umfrage zeigt: Das Interesse in Deutschland ist - trotz noch geringem Bekanntheitsgrad - groß.
Trotz des geringen Bekanntheitsgrades in der Bevölkerung - nur 9,3 Prozent der Befragten kannten die Walkie-Talkie- oder "Push-to-Talk" (PTT)-Funktion bei Handys - soll das Bedürfnis an Walkie-Talkie-Handys offensichtlich enorm sein: zwei Drittel der Teilnehmer zwischen 14 und 29 Jahren bejahten ihr Interesse an der neuen Technik. Insgesamt sind 41,3 Prozent der Bevölkerung grundsätzlich an der Walkie-Talkie-Funktion interessiert. Mobiltelefone mit PTT-Funktion ermöglichen es mehreren Personen sich per Knopfdruck über das Handy zu verständigen, wie bei einem normalen Walkie-Talkie. Jeder der Teilnehmer hört die Nachricht praktisch ohne Zeitverzögerung und kann per Tastendruck spontan antworten. Als ein weiteres aufschlussreiches Resultat hebt Talkline die Frage hervor: "Mit welchen Gesprächspartner würden Sie per Walkie-Talkie-Funktion kommunizieren?" Mit 83,5 Prozent möchten die meisten der Befragten vorrangig mit ihren Freunden kommunizieren. An zweiter Stelle rangiert die Familie und erst an dritter Stelle, mit 69 Prozent der Antworten, würden die Befragten mit ihrem Partner sprechen. Auffallend ist, dass die Umfrageteilnehmer das Walkie-Talkie-Handy nicht nur in der Freizeit sondern auch in Notfällen als sehr nützlich erachten. 72,5 Prozent würden per Walkie-Talkie-Handy einen Notarzt und 65,1 Prozent die Polizei verständigen. In den USA erfreut sich "Push to Talk" bereits sehr großer Beliebtheit. Im Sommer 2003 startete Verizon Wireless seinen PTT-Dienst und konnte in den ersten drei Monaten 100 Tsd. Walkie-Talkie-Handys verkaufen. Einer Umfrage der Zelos Gruppe ergab sogar, dass "Push to Talk" bei amerikanischen Mobilfunknutzern an zweiter Stelle der gewünschten Handyfeatures steht - nach der integrierten Kamera. Gordon Hölsken
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