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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
1&1 möchte sich gegen Prämie von Powerusern trennen15.03.2004
11:35 Wer geht, kriegt Geld
Kundenbetreuung einmal anders: Während sich Anbieter normalerweise allerlei Prämien ausdenken, um Kunden anzulocken, geht Internetanbieter 1&1 den umgekehrten Weg: Wie uns das Unternehmen heute bestätigte, werden derzeit so genannte Poweruser kontaktiert, um sie mit einer Prämie von 100 Euro zur Kündigung zu bewegen.
1&1-Sprecherin Nicole Braun betonte, dass es sich um einen Versuch des Unternehmens handele, sich mit den ungeliebten Vielnutzern zu einigen, damit den vielen anderen Surfern weiterhin ein gutes Angebot ohne Qualitätseinschränkungen gewährleistet werden könne. Man wolle nicht zu Maßnahmen wie Drosselung der Bandbreite greifen, sondern sich gütlich einigen. Kontaktiert würden nur vereinzelte Nutzer im Tarif Fair-Flat, die seit einiger Zeit regelmäßig mehr als 20 Gigabyte Traffic verursachten. In Einzelfällen läge das monatlich übertragene Datenvolumen bei 80 bis 90 Gigabyte. Wenn sich die entsprechenden Kunden interessiert zeigten, bekämen sie eine E-Mail zugesandt, in der noch einmal erklärt wird, dass man bei der Kalkulation des Tarifs davon ausgegangen sei, dass das Datenvolumen nur gelegentlich 20 Gigabyte pro Monat überschreiten würde. Die ständige Überschreitung dieses Volumens führe dazu, dass die Netzauslastung und die Betriebskosten stark überstrapaziert würden, so dass sich das Angebot für 1&1 nicht mehr rechne. Weiterhin werden die Konditionen für die Kündigungs-Prämie erklärt. Im Anhang dieser E-Mails befindet sich ein Antwortfax in dem es heißt: Ja, ich bin mit Ihrem Angebot einverstanden und kündige hiermit meinen Tarif "1&1 DSL FLAT mit Fair-Preis-Option" (und die darin enthaltene Domain) zum Ende meines persönlichen Abrechnungszeitraumes.Außerdem können die Betroffenen das von 1&1 gestellte Modem behalten. Wer sich allerdings nicht auf das Angebot einlasse, der könne zu den bisherigen Konditionen auch in seinem Tarif bleiben, erklärte Nicole Braun. Wie die Poweruser auf das "Trennungsgeld" reagieren, bleibt abzuwarten. Derzeit lägen noch keine Rückmeldungen von betroffenen Kunden vor. Anzeige:
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