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Spammer und Virenprogrammierer arbeiteten zusammen
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| Rechner wurden erst mit Trojanern infiziert - dann zum Versand von Spam benutzt |
21.02.2004 10:08 |
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Einige Programmierer von Computer-Viren haben offenbar die Adressen
infizierter Rechner gegen Geld an Spammer weitergegeben. Von den Versendern
der Müll-Mails wurden die entsprechenden Rechner dazu genutzt,
ihre unerwünschten Werbemails an möglichst viele Adressaten zu verteilen.
Das hat die Computerzeitschrift c't nach
Hinweisen eines Informatikstudenten herausgefunden. Das Magazin habe die Informationen
an Ermittlungsbehörden in verschiedenen Ländern weitergeleitet. Es soll bereits
zu ersten Verhaftungen gekommen sein.
Spammer nutzen befallene Rechner zum massenhaften Mail-Versand

Mit Hilfe eines Virus sollen so genannte Trojaner auf mehreren tausend
Rechnern installiert worden sein. Durch die Trojaner konnten die PCs bei
aktivem Internetzugang vom Besitzer unbemerkt von Spammern zum Versenden ihrer
E-Mails genutzt werden. Die Versender der Massenmails lassen sich so noch schwerer
identifizieren.
Um die infizierten Computer möglichst lange für das Versenden von
Spam-E-Mails missbrauchen zu können, sei der Trojaner regelmäßig
leicht verändert worden. Auf diese Weise sei das Auffinden und
Entfernen des schadhaften Programms durch Antiviren-Software
erschwert worden. Experten raten daher schon immer, den eigenen
Computer möglichst mehrmals pro Woche mit Hilfe eines Virenscanners
nach Viren beziehungsweise Trojanern und Würmern zu durchsuchen.
Zusätzliche Sicherheit verschafft auch eine Personal
Firewall. Das Programm überwacht den Datenverkehr auf dem Rechner.
Selbst wenn der Virenscanner ein schadhaftes Programm nicht entdeckt,
macht die Firewall den Nutzer auf ungewöhnlichen - etwa durch einen
Trojaner hervorgerufenen - Datenverkehr aufmerksam machen.
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