![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 26.05.2012 |
Gericht stoppt Telefonbuch-Trickser08.02.2004
13:03 Immer wieder locken 0190-Anbieter mit offiziell wirkenden Telefonbucheinträgen Telefonierer in die Falle
Die Tricks sind nicht neu, aber immer wieder fallen Auskunftssuchende darauf
herein: In fast allen Telefonbüchern sind mittlerweile neben echten Ämtern auch
gewerbliche Trittbrettfahrer zu finden. Die Einträge reichen von "Bahnhof
Information" über "Kfz-Zulassung" und "Straßenverkehrsamt" bis hin zu originellen
Kreationen wie "Amt Gerichte", deren Schöpfer eine angeblich überlastete Justiztelefonzentrale
vortäuschte und Anrufer über eine 0190-Nummer umleitete. Diese
"rechtswidrigen Namensanmaßung" wurde bereits vom Landgericht Oldenburg
gestoppt.
Das Prinzip ist überall gleich: Wer die angegebene Nummer anruft, hört eine Bandansage und wird dabei auf eine hochtarifierte 0190-Nummer verwiesen. Unter der meldet sich dann bestenfalls ein Call-Center des gewerblichen Anbieters, aber nicht die eigentlich gesuchte Behörde. Die betroffenenen Städte und Kommunen begnügten sich in der Vergangenheit oft damit, ihre Bürger vor der unlauteren Konkurrenz zu warnen. Kürzlich konnten die Warner allerdings einen Erfolg verbuchen: Wie Dialerschutz.de mitteilte, unterlag eine der dubiosen Firmen vor Gericht. Der Dienst, den Verbraucher unter "Strassenverkehrsa. Info Stelle Kfz Zulassung Führerschein z. Stadt GmbH" im Telefonbuch finden konnten, akzeptierte vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm eine Einstweilige Verfügung des Landgerichts Dortmund (Az. 16 O 43/03). Bei dieser Firma landeten Anrufer nicht - wie ihnen vorgetäuscht wurde - bei einer örtlichen Behörde, sondern wurden an die Bandansage einer teuren 0190-Nummer weitergeleitet. Das Landgericht hatte diesen Telefoneintrag für wettbewerbswidrig befunden, weil der Anrufer glaube, dass hinter der Ortswahlnummer eine Behörde oder zumindest eine vom Strassenverkehrsamt autorisierte Stelle stehe. In dieser Erwartung werde der Verbraucher getäuscht. Gegen diese Entscheidung der Dortmunder Richter zog die Firma in die nächste Instanz. Nun musste sie den Richterspruch vor dem Oberlandesgericht (OLG) Hamm doch akzeptieren. Der Anbieter muss seinen irreführenden Telefonbucheintrag streichen lassen. Geklagt hatte laut OLG Hamm der Berliner Verband Sozialer Wettbewerb. Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 08.02.2004:
- Editorial: Die falsche Richtung |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-12, Erwachsene ab 14 Jahre | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||