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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Vitaphone: Handy zeichnet 3-Kanal-EKG auf17.11.2003
16:14 Elektroden auf der Rückseite und direkte Anzeige im Display
Die EKG-Aufzeichnung wird per Knopfdruck gestartet und erfolgt dann vollautomatisch. Das gilt auch für den Versand des EKGs an das mit Ärzten rund um die Uhr besetzte medizinische Service Center von Vitaphone. Dort wird das mobile EKG ausgewertet und an die behandelnden Ärzte weitergeleitet. Im Notfall alarmiert das medizinische Service Center den Rettungsdienst. Zudem kann mit dem ins Vitaphone 2300 integrierten Global Positioning System (GPS) über Satellit im Notfall der Standort des Patienten bestimmt werden. Wie effektiv dieses System funktioniere, zeigt laut Vitaphone die Auswertung von rund 1 000 Anrufen im medizinischen Service Center: Vier Herzinfarkte und drei Fälle von lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen wurden diagnostiziert, der Notarztwagen alarmiert und alle Patienten erreichten innerhalb von maximal 90 Minuten nach Beginn der Beschwerden die Klinik. Zwischen dem Auftreten erster Beschwerden und der Aktivierung der Rettungskette durch das medizinische Service Center vergingen im Durchschnitt nur 44 Minuten. Dank der um rund zwei Drittel verkürzten Patienten-Entscheidungszeit ein unter Umständen lebensrettender Zeitvorsprung. Die EKG-Kurve kann auf dem hoch auflösenden Display des Vitaphone 2300 dargestellt werden. Pathologische Auffälligkeiten sollen deshalb unmittelbar zu erkennen sein. Damit sei das Mobiltelefon der ideale Begleiter für Hausbesuche und den Notfalldienst. Das Vitaphone 2300 verfügt über eine Bluetooth-Schnittstelle und laut Vitaphone auch über alle zeitgemäßen Komfortmerkmale, die der Anwender heute von einem modernen Handy erwarte. Nach Angaben von Vitaphone erleiden rund 350 000 Bundesbürger pro Jahr einen Herzinfarkt. Jeder zweite stirbt daran bevor er das Krankenhaus erreicht hat. Patienten mit einem bereits erlittenen Infarkt haben ein hohes Risiko erneut einen Herzinfarkt zu bekommen. Einer von drei Patienten stirbt innerhalb eines Jahres nach einem überlebten ersten Herzinfarkt. Mit dem Vitaphone 2300 steht für Ärzte und Patienten ein Gerät zur Verfügung, das unter Umständen lebensrettend sein kann. Experten schätzen, dass durch den konsequenten Einsatz telemedizinischer Dienste zwischen 10 und 30 Prozent der Versorgungskosten bei chronisch Kranken bei gleichzeitiger Verbesserung von Diagnostik, Therapie- und Betreuungsqualität pro Jahr eingespart werden können. Zudem eröffnet die Telemedizin den Betroffenen neue Perspektiven im Hinblick auf Mobilität, Sicherheit, Lebens- und Versorgungsqualität. Weitere Artikel zum Themengebiet eHealth und Telemonitoring
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