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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Push to Talk over Cellular (PoC)09.09.2003
09:02 Neue Spezifikation von Siemens mobile, Ericsson, Motorola und NokiaDie PoC-Spezifikation baut auf bestehenden 3GPP-, OMA- und IETF-Spezifikationen auf, die auf eine einfache Integration dieses Dienstes in die vorhandenen Zugangs- und Kernnetzinfrastrukturen der Betreiber ausgerichtet sind. Die PoC-Spezifikation umfasst ein Bündel von sechs Einzelspezifikationen: Anforderungen, Architektur, Signalisierungsströme, Gruppen-/Listen-Management sowie zwei Spezifikationen auf Benutzerebene (Transport und GPRS). "Push to Talk bietet eine schnelle und bequeme Methode, Menschen global zu verbinden", erklärt Paul Chellgren, Senior Vice President, Product Management & Business Development, Nokia Mobile Phones Americas. "Dieser gemeinsame Technologieansatz der wichtigsten Anbieter wird es uns ermöglichen, die herkömmliche Mobilfunknutzung auf ein völlig neues Niveau zu heben und den Start dieses innovativen Serviceangebots zu beschleunigen. Auf dem Markt besteht eindeutig eine große Nachfrage nach einer standardisierten Push to Talk-Lösung." Darüber hinaus erhält die PoC-Spezifikation Unterstützung von anderen Branchenführern wie AT&T Wireless Services (NYSE: AWE), Cingular, Sonim Technologies und Sony Ericsson. Die einzelnen Spezifikationen sind einsehbar unter: http://www.siemens-mobile.com/mobile IP Multimedia System (IMS) ist eine von 3GPP standardisierte Technologie, die einen wesentlichen Schritt der Mobilkommunikation in Richtung IP-Technologien darstellt und die Möglichkeit eröffnet, integrierte Sprach- und Datendienste über das IP-basierte paketvermittelte Netz zu liefern. IMS stellt über die paketvermittelte Domäne hinaus zwei fundamentale Funktionalitäten bereit: einmal die Lokalisierung einer Person über SIP zur Einleitung einer Session, und zum anderen die Fähigkeit zur Integration neuer ertragsfördernder Services wie Push to Talk. IMS bietet eine Entwicklungsumgebung, die voll kompatibel mit der Mainstream-IP-Technologie ist und somit eine niedrige Einstiegsschwelle für Drittentwickler von Applikationen ermöglicht. Die Einführung von IMS und seiner Service-Delivery-Kapazität ist ein Schritt hin zu einem einheitlichen Service-Delivery-Umfeld. Anstatt dienstspezifisch eine komplette Service- Delivery-Infrastruktur aufbauen zu müssen, kann nun eine gemeinsame Infrastruktur genutzt werden, was die Time to Revenue reduziert und die Kosten (Betriebs- und Kapitalaufwand) für die Einführung neuer Dienste verringert. Gordon Hölsken
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