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WLAN aus der Steckdose

Neuer MicroLink dLAN Wireless Adapter mit Funkschnittstelle
Von Gordon Hölsken
AAA

Wireless-LAN setzt sich auch in Privathaushalten immer mehr durch. So erwartet das Marktforschungsinstitut IDC, dass bis zum Jahr 2006 über die Hälfte aller Heimnetze in Europa drahtlos sein werden. "Doch dicke Betondecken oder -Wände stören häufig den Funkempfang", weiß Heiko Harbers, Vorstand der devolo AG in Aachen. Mit seinem neuen HomePlug-Adapter MicroLink dLAN Wireless will das Aachener Unternehmen deshalb für Abhilfe sorgen. Er kombiniert die Vernetzung beliebig vieler PCs über die Stromleitungen im Haus mit der Flexibilität der Drahtlos-Technologie nach dem Standard IEEE-802.11b. Während die Übertragungsbandbreite im dLAN bis zu 14 Mbit/s beträgt, werden bei der Funkverbindung rund 11 Mbit/s erreicht.

Mit dem neuen Adapter, der eine konsequente Erweiterung der devolo dLAN-Produktlinie darstellt, kann ein bestehendes Steckdosen-Heimnetzwerk nun ergänzt werden. Etwa wenn im Haus mehr Flexibilität beim Internet-Zugang benötigt wird oder mit einem Notebook mit WLAN-Karte gearbeitet werden soll. "Jede Steckdose wird damit zum WLAN-Anschluss und das hauseigene Stromnetz zum Netzwerk-Hub", unterstreicht Heiko Harbers. Ein weiterer Hub zur Vernetzung sei bei dieser Lösung nicht mehr nötig. Durch die Verschlüsselung im Stromnetz und auf den Drahtlos-Verbindungen soll höchste Abhörsicherheit gewährleistet sein.

MicroLink dLAN Wireless schlägt eine Brücke zur WLAN-Welt und umgeht so Empfangsstörungen durch dicke Betondecken und -wände im Gebäude. Das platzsparende Gerät ist ab Mitte Oktober verfügbar und soll 169,90 Euro kosten.