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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 15.02.2012 |
Neuer Computer-Wurm verbreitet sich rasend schnell im Internet (aktualisiert)12.08.2003
11:59 Experte: "Der Wurm ist geradezu explodiert"
Ein neuer Computer-Wurm mit dem Namen Lovsan hat sich in der Nacht zu Dienstag weltweit
mit großer Geschwindigkeit über das Internet verbreitet. "Der Wurm ist geradezu explodiert",
erklärte der Karlsruher Sicherheits- und Virenexperte Christoph Fischer heute. Der Schädling
nutze eine bekannte Sicherheitslücke in Computern mit Microsofts Betriebssystem Windows aus.
Viele Computer-Nutzer werden einen Angriff nicht sofort bemerken, da sich der Wurm nicht über
E-Mail verbreitet, teilte das Anti-Virensoftware-Unternehmen
Network Associates mit.
Der Wurm bewegt sich nach Angaben von Network Associates ohne jegliches Zutun der Nutzer. Daten würden bei Befall zunächst nicht zerstört. "Lovsan" könne aber zu unkontrollierten Rechnerabstürzen führen und öffne den Computer für Angriffe von Außen, teilte das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) mit. Der Wurm, der auch Blaster genannt wird, enthalte folgenden bissigen Text (in englischer Sprache), der jedoch nicht angezeigt wird: "Billy Gates, warum ermöglichst Du das? Höre auf, Geld zu machen und mache Deine Software sicher." "Besonders betroffen sind Privatleute und kleine Unternehmen, die etwa über Modem oder DSL-Leitung ans Internet angeschlossen sind", sagte Fischer. Die Schwachstelle in Microsofts Betriebssystems-Versionen Windows 2000, NT und XP ist seit längerem bekannt. Seit dem 16. Juli bietet das Redmonder Software-Unternehmen auf seinen Internet-Seiten aber auch einen entsprechenden Patch zum Herunterladen an. Microsoft habe seine Kunden seit Monaten aufgefordert, sich damit zu schützen, sagte Microsoft-Sprecher Sean Sundwall. Nutzer, die bislang noch keinen Schutz vor dem Wurm haben, sollten unverzüglich reagieren, rät Fischer. Denn am 16. August werde "Lovsan" eine so genannte DoS-Attacke gegen den Microsoft-Server starten. Dabei wird der Server mit so vielen Anfragen überflutet, dass er nicht mehr antworten kann. dpa / Hayo Lücke
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