Der in
MCI umbenannte Telekomkonzern
WorldCom hat sich mit der US-Börsenaufsicht (SEC) außergerichtlich auf die
Zahlung eines Bußgeldes in Höhe von 500 Millionen Dollar wegen
Bilanztricksereien geeinigt. Das teilte MCI am Montagabend in New
York mit. WorldCom hatte im vergangenen Jahr die bis dahin größte
Firmenpleite der USA hingelegt.
SEC und MCI hatten Monate lang über die Höhe des Strafgeldes
verhandelt, nachdem sich beide Seiten im vergangenen November in der
zivilrechtlichen Wertpapierbetrugs-Klage der Aufsichtsbehörde auf
einen Vergleich geeinigt hatten. Nach Bilanzbetrügereien im Umfang
von bis zu 11 Milliarden Dollar befindet sich WorldCom im
Insolvenzverfahren.