![]() |
![]() |
|||||
|
||||||
| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
MobilCom sieht Verkauf des UMTS-Netzes optimistisch entgegen28.01.2003
14:29 "Zeitdruck beschleunigt die Enscheidungsfindung"
Nach der turbulenten Hauptversammlung der
MobilCom AG sind wesentliche Weichen für
die Zukunft gestellt. Lediglich die Zustimmung der Hauptversammlung
von France Télécom Ende Februar steht noch aus, damit die
Schuldenübernahme von sieben Milliarden Euro durch das
französischen Staatsunternehmen perfekt ist. Die Aktionäre der MobilCom
hatten am späten Montagabend in Hamburg nach einer elfstündigen
Redeschlacht das Vertragswerk nahezu einstimmig gebilligt. Zudem
wählten die Anteilseigner drei neue Aufsichtsräte und beschlossen
eine Sonderprüfung für ein umstrittenes Aktiengeschäft.
Nach der Hauptversammlung ist klar, dass MobilCom nicht mehr in die neue Mobilfunktechnik UMTS investieren wird, wie es der frühere MobilCom-Chef Gerhard Schmid fordert. Die Verträge mit France Télécom ließen diese Möglichkeit nicht zu, sagte Aufsichtsrat Dieter Vogel, der maßgeblich die Verhandlungen geführt hatte. Damit stehen die bislang gebauten UMTS-Anlagen und die acht Milliarden Euro teure Lizenz zum Verkauf. "Das Interesse an den Anlagen ist begrenzt", sagte Vorstandschef Thorsten Grenz bei der Hauptversammlung. Das heißt nicht, dass die rund eine Milliarde Euro teuren Sende- und Netzanlagen unverkäuflich wären. Es gibt aber nur sehr wenige Firmen, die etwas damit anfangen können, nämlich die Inhaber einer UMTS-Lizenz in Deutschland. Ein möglicher Erwerber könnte ein Schnäppchen machen und die Anlagen unter ihren Baukosten erwerben. Die Zeit drängt jedoch: Ist das Geschäft bis März nicht perfekt, will MobilCom die UMTS-Infrastruktur bis zum Jahresende wieder abbauen. "Das beschleunigt die Entscheidungsfindung", sagte Unternehmenssprecher Matthias Quaritsch. "Wir sind durchaus optimistisch." Von dem Verkaufserlös dürfte MobilCom zehn Prozent behalten; der Rest ginge an France Télécom. Ob die Lizenz selbst verkauft werden kann, ist derzeit völlig offen. Die Lizenzen selbst sind nur eingeschränkt handelbar, doch könnte MobilCom die Tochterfirma MobilCom Multimedia verkaufen, die offiziell die Lizenz hält. Das wäre interessant für Telekommunikationsfirmen, die noch nicht in Deutschland aktiv sind und UMTS-Dienste anbieten wollen. Sie könnten weitaus billiger als die Konkurrenten in den Besitz einer UMTS-Lizenz gelangen und hätten damit einen Wettbewerbsvorteil. Ob sich das bei den reduzierten Erwartungen an die neue Technologie auch rechnet, ist noch unklar. Findet sich kein Käufer, so fällt die MobilCom-Lizenz ersatzlos zurück an den Staat. Neben der UMTS-Frage rückt bei dem Büdelsdorfer Unternehmen das umstrittene Aktien-Optionsgeschäft zwischen MobilCom und der Firma Millenium von Sybille Schmid-Sindram zunehmend in den Mittelpunkt. Die Ehefrau von Unternehmensgründer Gerhard Schmid hat bei der Hauptversammlung über ihren Anwalt selbst beantragt, dieses Geschäft einer Sonderprüfung zu unterziehen. Millenium hatte von MobilCom unter der Führung ihres Mannes 71 Millionen Euro für ein Aktien- Optionsprogramm erhalten. Das Geschäft wurde später gestoppt, doch ist das Geld nicht an MobilCom zurückgeflossen. Vorstand und Aufsichtsrat betonten bei der Hauptversammlung, sie könnten keinen Rechtsgrund für die Zahlung erkennen. In dieser Sache ermittelt auch die Kieler Staatsanwaltschaft gegen Schmid wegen des Verdachts der Untreue. dpa / Hayo Lücke
Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
Weitere News vom 28.01.2003:
- T-Mobile bleibt in Spitzengruppe der größten Mobilfunkkonzerne |
|
Tarife der Netzbetreiber
Tarifwechsel während Laufzeit
Tarife der Provider
Sonderrufnummern
Ratgeber:
Vertragsverlängerung Prepaid-Tarife Vertragskunden (Privat) Geschäftskunden Minutenpakete-Vergleich Info-SMS bei verpassten Anrufern Homezone-Tarife der Netzbetreiber Schüler-/Studenten-Tarife
Rufnummernmitnahme
Technisches:
Kostenfallen vermeiden Handy-Touchscreen MultiSIM: Mehrkarten-Lösungen Smartphones So halten Akkus länger Instant Messenger
So funktioniert ein Mobilfunknetz
Messaging:
Sonstiges
Mailbox (AB im Netz) Rufumleitung und Steuercodes Übersicht: Netzausfälle
Nahfunk: NFC und RFID
Mobilfunk-Kostenkontrolle Handy im Ausland Satelliten-Telefonie Bezahlen per Handy Callback per Handy Callthrough per Handy Netzqualität, Strahlenrisiko mobile Daten & Taktung
|
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Alle Texte und Tabellen © 1997 - 2012 teltarif.de Onlineverlag GmbH
[Homepage] · [Unternehmen] · [Impressum/AGB/Ihre Daten] · [Feedback] · [Mediadaten] · [Partnerprogramm] · [Presse] · [Jobs] *) teltarif.de registrierte zuletzt 1 200 000 Unique User pro durchschnittl. Monat Quelle: teltarif.de: AGOF internet facts 2011-10, Erwachsene ab 14 Jahre | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||