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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 14.02.2012 |
Messaging via Handy19.01.2003
11:32 Spezielle Software-Tools ermöglichen Nachrichtenaustausch und Chat auch unterwegs
Messaging-Dienste wie ICQ,
AOL Instant Messenger und
der MSN Messenger
lassen sich nicht nur am heimischen PC, sondern auch mobil via Handy oder
PDA nutzen. Das war früher recht teuer, da die Minutenpreise auch für einen
Online-Zugang via Handy für längere Sessions zu teuer sind. Dank des
paketvermittelten Datendienstes GPRS hat sich die
Situation inzwischen geändert.
Zwar sind Downloads und das Surfen im Internet via GPRS derzeit noch recht teuer. Wenn es allerdings auf eine möglichst lange Onlinezeit ankommt und nur geringe Datenmengen übertragen werden, dann ist diese noch recht neue Datenübertragungsnorm erste Wahl. Bei einem Chat werden naturgemäß nur geringste Datenmengen verschickt und empfangen, so dass die Kommunikation zum Beispiel via ICQ oft billiger sein kann als ein Telefongespräch oder der Austausch von SMS-Nachrichten. Original-Software von ICQ gibt es neben Windows unter anderem auch für Palm OS, Pocket PC, Windows CE und auch den Nokia Communicator 9110 bzw. 9210. Damit ist der kostenlose Messaging Service schon auf vielen mobilen Geräten nutzbar. Nachteil beim Nokia Communicator ist die fehlende Möglichkeit der Datenübertragung via GPRS.
Ein Zusatztool der polnischen Firma
PSI Loc namens
"Extended Internet", das wir vor einiger Zeit bereits
vorgestellt haben, ermöglicht es aber zumindest, den
Communicator mit Hilfe eines zusätzlichen, GPRS-fähigen Handys,
paketvermittelt mit dem Internet zu verbinden. Die Handy-PDA-Kobinationen von T-Mobile und o2, der MDA und der xda, auf denen ICQ ebenfalls nutzbar ist, sind hier gegenüber dem Communicator natürlich im Vorteil, weil diese Geräte von Haus aus GPRS-fähig sind. Nokia-Fans, die Instant Messaging mit nur einem Telefon nutzen möchten, haben jedoch die Möglichkeit, auf das MMS-Handy-Modell 7650 auszuweichen.
Für das Nokia 7650 gibt es zwar keine Original-Software von ICQ, dafür
aber verschiedene Tools anderer Hersteller. Nachteil: Im Gegensatz zu den
kostenlosen ICQ-Clients lassen sich die Fremd-Hersteller ihre Software vom
User bezahlen. Immerhin 15 britische Pfund (22,68 Euro) verlangt
Neuon für nICQ, ein sehr
gut funktionierendes Tool, dessen einziger Nachteil die fehlende
Möglichkeit der Übertragung deutscher Umlaute ist.
Shape Services verlangt für IM+, das neben ICQ auch den AOL Instant Messenger und den MSN Messenger unterstützt, sogar 27,60 US-Dollar (25,87 Euro). Diese Software ist weniger empfehlenswert. Bei Tests der teltarif-Redaktion wurden zum Beispiel nicht alle ICQ-Kontakte angezeigt und nicht in der Liste befindliche Kontakte konnten auch nicht manuell hinzugefügt werden. Probleme dieser Art gibt es mit nICQ nicht. Auch für IRC gibt es Software-Tools zur Nutzung vom Handy oder PDA aus. Diese und unzählige andere Applikationen - vom Task Manager über eine FTP-Software, von Handy-Games bis zu einer PDF-Software, von Wörterbüchern bis zu Stadtplänen, speziell für die Nutzung auf Geräten wie dem Nokia Communicator, dem Nokia 7650 oder dem neuen SonyEricsson P800 sind auf der polnischen Internet-Homepage www.my-symbian.com zu finden. Hier kann man zunächst den eigenen Handytyp auswählen und dann innerhalb verschiedener Kategorien nach der gewünschten Software suchen. In der Regel werden die Programme auch zum Download angeboten. Kostenpflichtige Tools können per Kreditkarte bestellt werden. Anzeige:
Meinungen und Erfahrungen der Community:
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