Breitband

Deutsche Telekom: 4 Millionen DSL-Nutzer bis Ende 2003 geplant

Glasfasernetze in den neuen Bundesländern sollen DSL-fähig werden
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Beim schnellen Internetzugang mit DSL-Anschlüssen hat die Deutsche Telekom ihre Marktführung in Europa ausgebaut. Das sagte der Chef der Festnetzsparte, Josef Brauner, heute in Bonn. "Unsere Breitbandoffensive eilt von Rekord zu Rekord". Bis Ende Dezember habe sich die Zahl der T-DSL-Anschlüsse um 900 000 auf 3,1 Millionen erhöht. Bis zum Jahresende will die Telekom den Turboanschluss bei den Privatkunden auf gut vier Millionen steigern.

In den kommenden vier Jahren plant der größte europäische Telekommunikationskonzern in den neuen Bundesländern Investitionen von rund 730 Millionen Euro, um die dortigen Netze DSL-tauglich zu machen. Einen entsprechenden Großauftrag in dieser Höhe erhielt der Münchner Siemens-Konzern von dem Bonner Riesen. Die Netzwerksparte ICN werde das Bereitband-Netz erweitern, bestätigte ein Siemens-Sprecher. Nach der Wende hatte die telekom das marode Telefonnetz der früheren DDR durch hochmoderne Glasfaser ersetzt, die aber nicht DSL-fähig sind.

Neben T-DSL sei im vergangenen Jahr auch T-ISDN ein zuverlässiger Wachstumsgarant der T-Com geblieben, sagte Brauner. Mehr als eine Million Privatkunden hätten sich für einen solchen Anschluss entschieden und den Jahresbestand um 13,3 Prozent auf 9,1 Millionen Anschlüssen erhöht. Mit diesen Zahlen sieht sich die Telekom weltweit auf Platz eins.

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