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| Festnetz | Internet | Mobilfunk | Handy & Co. | Meldung | Meinung | Service | 12.02.2012 |
Breitbandnutzung: Deutschland nur im Mittelfeld22.10.2002
18:37 Wachstum bei Breitbandzugängen in Europa sehr dynamisch
Laut den neuesten Zahlen von Nielsen//NetRatings verfügen die Surfer in Deutschland im europäischen Vergleich über den höchsten Anteil an Hochgeschwindigkeitszugängen zum Internet. Bei näherem Hinsehen wird aber deutlich, dass dies im wesentlichen auf die hohe Verbreitung der ISDN-Technologie in Deutschland zurückzuführen ist. Gemessen an der Ausstattung der privaten Internetnutzer mit Breitbandtechnologien (LAN, DSL oder Kabelmodem) belegt Deutschland nach den Niederlanden, Frankreich, Schweden und Spanien nur noch einen Platz im hinteren Mittelfeld. Großbritannien, Irland und Italien bilden in dieser Kategorie das Schlusslicht.
In Deutschland nutzten im September 2002 bereits 56 Prozent der privaten Internetnutzer einen Hochgeschwindigkeitszugang (davon 20 Prozent Breitband), der ihnen schnelle Downloads von speicherintensiven Dateien und Anwendungen ermöglicht. Mit 44 Prozent setzt ein großer Teil der deutschen Surfer aber immer noch auf Modem-Verbindungen (56K und geringer). Betrachtet man aber die Tatsache, dass sich die Anzahl der Breitbandanschlüsse (LAN, DSL oder Kabelmodem) innerhalb von nur einem Jahr verdreifacht hat, wird deutlich, mit welcher Geschwindigkeit die Breitbandtechnologie in Deutschland Einzug hält. "Je schneller die Geschwindigkeit ist, mit der die Nutzer im Internet surfen, desto intensiver wird das Internet genutzt" kommentiert Benedikt Grundemann-Falkenberg, Client Service Manager und Internet Analyst, Central Europe bei Nielsen//NetRatings. "Breitband-Internetzugänge resultieren in höheren Besucherzahlen. Beispielsweise besucht ein Surfer mit einem DSL-Anschluss fast viermal soviel Seiten im Internet und verbringt die dreifache Zeit wie ein Nutzer mit einem konventionellen 56K Modem." Grundemann-Falkenberg weiter: "Wenn man die Wachstumsrate der privaten Internet-Zugänge von zu Hause aus im europäischen Vergleich betrachtet, liegt Deutschland auf Platz drei. Im September 2002 haben 23 Prozent mehr Deutsche über einen privaten Internetzugang (von zu Hause aus) verfügt als im gleichen Monat des Vorjahres. Heute haben über 35,4 Millionen Deutsche einen privaten Internetzugang. Spanien verzeichnet in den vergangenen zwölf Monaten die höchste Wachstumsrate unter den europäischen Ländern von 45 Prozent, gefolgt von Frankreich mit 30 Prozent. In Spanien surfen heute 10,7 Millionen Menschen von zu Hause aus, jeder vierte davon mit einem Hochgeschwindigkeitszugang. Kein anderes Medium verzeichnete jemals vergleichbare Wachstumsraten in einem so kurzen Zeitraum und daran wird sich sobald auch nichts ändern." Anzeige:
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